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Hydraulische Bremse - Anhänger



1     Notbremsventil
2     Lastabhängiger Bremskraftregler
3     Stickstoff-Bremsflüssigkeitsspeicher
4     Stecker Bremsdruck (Zugfahrzeug)
5     Muffe Zusatzleitung (Zugfahrzeug)
6     ABS-Stecker mit CAN-Bus-Leitung
7     Stecker Bremsdruck (2. Anhänger)
8     Muffe Zusatzleitung (2. Anhänger)
9     Spreizkeil, Radbremszylinder
10     nur Radbremszylinder
11     Handbremse, Verstellung

Wie schafft man es, Bremsflüssigkeit von einem Zugfahrzeug zum Anhänger zu fördern, ohne dass etwas verloren geht. Denn immerhin muss der ja abkoppelbar sein. Die Verbindung muss während der Fahrt dicht sein, natürlich erst recht bei starker Bremsung, aber beim Trennen der Leitung des Hängers vom Zugfahrzeug wird immer ein ganz kleiner Verlust entstehen.

Also wird vermutlich die Wartung des Systems die Zahl der Abkoppelungen in irgendeiner Form berücksichtigen müssen. Ansonsten war das alte System mit nur einer Leitung sehr einfach zu bedienen. Es gab einen Stecker am Ende der vom Anhänger kommenden Leitung, der in eine Muffe am Zugfahrzeug gesteckt wurde. So wurde der Bremsdruck übertragen.

Ein für die Landwirtschaft mit Geschwindigkeiten bis 40 km/h völlig ausreichendes System.

Gesichert war die Verbindung, weil dazu an der Muffe ein äußerer Ring gegen die Kraft einer Feder zurückgeschoben wurde, der in seiner Normalstellung Kugeln nach innen drückt, die wiederum in Nuten des Steckers greifen und diesen festhalten. An beiden Teilen sorgten Rückschlagventile dafür, dass keine Bremsflüssigkeit austritt. Eine genaue Mechanik lässt beide gleichmäßig um einen bestimmten Betrag öffnen.

Ein- und Zweileitungssysteme sind untereinander kompatibel.

Bei der Zweileitungsbremse ist am Ende der Bremsleitung des Zugfahrzeugs ein neues Anhänger-Bremsventil eingebaut. Es ermöglicht eine zweite hydraulische Verbindung zum Anhänger. An der Steckverbindung sind Stecker und Muffe vertauscht, so dass eine falsche Zuordnung unmöglich ist. Diese Leitung wird von einer Pumpe mit 15 bis 35 bar beaufschlagt.

Es ist ein Sicherheits-Feature, denn kommt ein Druck in diesem Bereich am Hänger nicht an, so führt dieser automatisch eine Bremsung aus. Die Leitung kann, genau wie die Bremsleitung, an einen zweiten Anhänger weitergegeben werden. Zur Notbremsung braucht das Notbremsventil einen Speicher mit Bremsflüssigkeit unter Druck, denn es kann nicht auf Bremsdruck warten, da auch gerade diese Leitung ebenfalls ausgefallen sein könnte.

Hänger werden jetzt grundsätzlich im Vergleich zum Zugfahrzeug mit noch höheren Drücken als früher gebremst. Durch den Speicher mit einer Stickstofffüllung ist dies kein Problem und sorgt dafür, dass z.B. ein mit beispielsweise 150 bar scharf abgebremster Traktor nicht von seinem Anhänger quer zur Fahrtrichtung gedrückt wird und dann eventuell umkippt.

Ohne Notsituation wird im Prinzip der vom Zugfahrzeug kommende Bremsdruck zu den Radbremszylindern durch geleitet. Allerdings sind Anpassungen an den Ladezustand und eine ABS-Funktion möglich. Die Handbremse wirkt nach wie vor mechanisch in diesem Fall nur auf die vorderen Räder. Es ist aber auch im Stand die Aufrechterhaltung des hydraulischen Bremsdrucks möglich.


Steckerbelegung
1     30 Plus (max. 30 A)
2     15 Plus (max. 5 A)
3     Minus zu 30
4     Minus zu 15
5     Warnung (max. 2A)
6     CAN-Bus-H
7     CAN-Bus-L







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