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 Toyota



Er gilt als der Gründer der Toyota-Autosparte, 1894 in einem kleinen Dorf in der Nähe der Provinzhauptstadt Nagoya geboren, ca. 300 km Luftlinie westlich von Tokio. Der Großraum Nagoya, heute eine Millionenstadt, die nicht nur Toyota, sondern auch Töchter wie Lexus und Denso, Aisin und NGK beherbergt.

Kiichiro ist der einzige Sohn von Sakichi Toyoda, der in Japan als der (Mit-) Begründer der Industriellen Revolution gilt. Der traditionell vom Textilhandwerk bestimmten Gegend hat er geholfen, von einem großen Anteil von Handarbeit auf kostengünstige mechanische Webstühle umzustellen. Er hat später sogar einen automatischen Webstuhl und weiteres Gerät in diesem Bereich erfunden.

Schon früh lässt er in dem Dorf neben seiner Ehefrau auch seine beiden Kinder zurück. Später wird die Ehe geschieden, aber die Kinder verbleiben. Es gelingt Kiichiro trotzdem das Maschinenbau-Studium an der renommierten Hochschule in Tokio. Der Vater scheint ihm aber nicht genug zuzutrauen, setzt seinen Schwiegersohn als Treuhänder seiner Fabriken ein.

Allerdings soll der Auftrag des Vaters an Kiichiro gewesen sein, sich der Autoproduktion zu widmen. Er schickt ihn sogar auf Europa- und USA-Reise, wie er sie selbst gerade mit großem Erstaunen erlebt hat. Die enormen nötigen Investitionen für den Eintritt in die Kfz-Technik belasteten jedoch das Verhältnis zu seinem Schwager.

Als Kiichiro loslegt, können die Zeiten dafür nicht schlechter sein. Japan wird von Militärs beherrscht, hat sich Taiwan und Korea einverleibt, zielt nach dem 1905 gewonnenen Krieg gegen Russland auf die Mandschurei, nicht zuletzt, um seine Rohstoffprobleme zu lösen. Statt eines ersten Pkw entstehen somit vom Militär gewünschte Lastwagen. Man kopiert einen GM-Sechszylinder, auch das im Anfang mit geringem Erfolg.


Toyota ist beim Militär beliebter als der einzige Konkurrent, ein Vorläufer von Nissan und Datsun, weil man dort zwar kopiert, aber danach selbst weiterentwickelt. Immerhin schaffen fünf neue Lkw, vollgepackt mit Ersatzteilen, die Jungfernfahrt zur Vorstellung in Tokio. Nur einer hat eines gebraucht.

Seit 1935 wird in einer neu erbauten Fabrik produziert.

Man musste bei den Lastwagen noch längere Zeit mit teilweise erheblichen Fehlern rechnen. Um diesen besser auf den Grund gehen zu können, eröffnet Kiichiro eine kleine Forschungsstelle in Tokio, die nach und nach mit Absolventen der Hochschule besetzt und zum Labor ausgebaut wird.


Mitte 1936 können neben dem Lkw auch der Sedan (Bild oben) und sogar ein Cabrio (Bild unten) präsentiert werden. Der Lkw heißt statt 'G1' jetzt 'GA', so dass alle Fahrzeuge einheitlich zunächst einen Kennbuchstaben für die Karosserie und dann einen für den Motor haben, beim Cabrio ist letzterer weiterentwickelt.


1937 wird die Toyota-Aktiengesellschaft gegründet, um die enormen Kosten für ein noch viel größeres Werk stemmen zu können, denn allmählich wächst die Automobilabteilung der zum Bau von Webstühlen über den Kopf. Die neue Schreibweise bedarf angeblich nur acht statt zehn Pinselstriche und die '8' ist in Japan eine Glückszahl.








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