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  Geschichte - OPEC



Sie ist den Älteren von uns in böser Erinnerung, die Organisation Petroleum Exporting Countries, zwar schon 1960 in Bagdad von Irak, Iran, Kuweit, Saudi-Arabien und Venezuela gegründet. Später kommen noch Algerien, Indonesien, Katar, Lybien, Nigeria und die Vereinigten Arabischen Emirate hinzu. Ecuador und Gabun sind nur zeitweise Mitglieder.

Die Grund für die Etablierung der OPEC ist die zweimalige einseitige Senkung der Listenpreise für Erdöl in kurzem zeitlichen Abstand. Er wird dominiert durch die multinational operierenden Ölkonzerne. Es gibt seit 1968 sogar noch eine OAPEC speziell der Arabischen Produzenten, die hauptsächlich den Boykott nach dem verlorenen Jom Kippur Krieg 1973 finanzieren. Das sind die Beschlüsse, die uns entscheidend tangierten.

Vier autofreie Sonntage in Deutschland, nachher für längere Zeit Tempo 100.

Die Organisation erweitert zu diesem Zeitpunkt endgültig ihre bisherige Zielsetzung, nämlich den einzelnen Produzenten das Auskommen über die Ölpreise zu sichern, u.a. durch möglichst wenig Schwankungen. Obwohl alle formal das gleiche Stimmrecht haben, geht es fast noch mehr um die Festsetzung von Quoten als von Preisen, festgemacht an einem Barrel (Bild oben) zu 169 Liter. Zusätzlich fließt auch noch die unterschiedliche Qualität je nach Herkunftsgebiet ein.

Der Grund, warum die Organisation 1973 nach dem vierten israelisch-arabischen Krieg und 1981 der Revolution im Iran und dem darauf folgenden Krieg mit Irak massive Preiserhöhungen durchsetzen kann, ist der enorme Anstieg des Verbrauchs in den Industrieländern. Allerdings erfolgen als Rückwirkungen deutliche Einsparungen. Die OPEC wird auch durch zusätzliche Player auf dem Erdölmarkt wie Großbritannien, Norwegen und Mexiko gezwungen, die Produktion durch künstlich vergebene Quoten zu drosseln.

Das klappt nur bedingt, weil diese Quoten häufig auch unterschwellig überschritten werden. Der zeitweise Rückgang der Förderung in den Ländern der ehemaligen UdSSR hätte zwar helfen können, Aber die Produktion hat sich z.B. mit dem erfolgreichen Fracking von Öl in USA auch vergrößert. Inzwischen wird der Wirkungsbereich laut Wikipedia durch Absprachen mit Ländern wie Russland, Kasachstan, Mexiko und Oman vergrößert (OPEC+). Saudi-Arabien zählt zusammen mit Russland zu den größten Exporteuren.

Die OPEC verfügt über mehr als 80 Prozent der nachgewiesenen Ölreserven.

Trotz weiter gehender Versprechungen der Politik wird die Nachfrage nach Erdöl noch für längere Zeit ungebrochen bleiben. Man rechnet mit einer gegenüber dem Angebot größeren Nachfrage nach der Pandemie spätestens ab 2022. Daran kann auch der steigende Bedarf an E-Autos nicht viel ändern, zumal abgewartet werden muss, wie der sich entwickelt, wenn die Subventionen auslaufen. Und Sie wissen ja, nicht die Förderung von Erdöl wird jemals gegen Null gehen, sondern der Preis dafür immer höher.


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