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1953 Fiat 8V Supersonic



kfz-tech.de/YFi275

V-Achtzylinder (72°), 1.996 cm3 (72,0 mm * 61,3 mm), Verdichtung 8,5 : 1, Kurbelwelle 3-fach gelagert, Motorblock und Zylinderköpfe Leichtmetall, Motorsteuerung OHV, 4 Weber-Doppel- Fallstromvergaser 36 DCF 3, Drehmoment 146 Nm bei 3600/min, 77-93 kW (105-127 SAE-PS) bei 6000/min, Frontmotor, Hinterradantrieb, Viergang, manuell, 3. und 4. synchronisiert, Aufhängung v/h, Doppelquerlenker, Bremsen v/h, Trommeln mit Alu-Umrandung, hydraulisch, Lenkung, Schnecke, Rolle, Räder, 165 x 400, Zentralverschlüsse, Radstand 2.400 mm, Länge 4.060 mm, Breite 1.500 mm, Höhe 1.290 mm, Tankinhalt, 82 Liter, Zuladung 140 kg, Leergewicht 1.000 kg + Fahrer/in, 190-210 km/h, Produktion 15 Stück (?), Paris 1953.

Dieses Kapitel ist als Hommage an das zusätzliche Design in vielen Spezial-Karosserien auf Fiat-Basis gedacht. Ganz unten sehen Sie noch mehr davon. Hier soll es aber erst einmal um den Fiat 8V Supersonic gehen.

Schon an der Namensnennung können Sie erkennen, dass der Designer der Welt der Flugzeuge sehr nahesteht. Es war Giovanni Savonuzzi, der sich zuvor schon seine Sporen beim Design von Cisitalias verdient hatte und jetzt Chef des Designs bei Ghia war.

Supersonic bedeutet so viel wie 'Überschall' und geht auf Chuck Yeager zurück, der 1947 mit der Bell-1 erstmals die Schallmauer von gut 1.200 km/h durchbrochen hatte. Mit der Namensgebung sollen Fortschritt, Mut und Zuversicht verbunden sein.

Natürlich ist dieser Wagen noch weit von solchen Fahrleistungen entfernt, die dann auch niemals von einem für öffentliche Straßen gebauten Fahrzeug erreicht wurden, aber uns erzählt man ja auch von einer Reise zum Mars, zu deren Tatsachen alle Experten nur den Kopf schütteln.

Also Träume erhalten die Menschheit. Immerhin hat Savonuzzi das Design erkennbar nach diesem Traum ausgerichtet. Allein die Linienführung erinnert stark an Flugzeuge, das Glashaus an die Kanzel eines solchen. Heckflossen und Rücklichter tragen ein Übriges dazu bei.

Nein, ursprünglich war das Design für den Alfa Conrero mit 1,9L-Vierzylinder gemacht. Doch der verunglückte bei einem Rennen, sodass Ghia die Karosserie für den Fiat anpasste. Der V8 nimmt zum Glück nicht viel mehr Platz im Motorraum in Anspruch.

Ursprünglich hatte man ihn ja auch für den Fiat 1900 angedacht. Also konkurrierte er auch hier mit einem Vierzylinder. Er passt perfekt in diese Umgebung und hat für die Zeit und den Hubraum eine beachtliche Leistung. Nimmt man noch die Einzelradaufhängung rundum, war er seiner Zeit voraus.

Im Kapitel 'Fiat V81952' finden Sie übrigens noch ein Video von der Versteigerung eines der übrig gebliebenen Exemplare. Es hat sie mit amerikanischem V8, einem Motor vom AC-Cobra, Technik von Jaguar und Aston-Martin gegeben.














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