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1960 Fiat Draisine


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Zweizylinder-Reihenmotor, 479 cm3 (66,0 mm * 70 mm), 6,55 : 1, Zylinderkopf und Kurbelgehäuse Aluminium, Kurbelwelle, zweifach gelagert, Motorsteuerung ohv, Kühlungssart, Gebläse mit Thermostat, Schmierung, Druckumlauf, Zentrifugalfilter, 16 kW (21,5 PS) bei 4600/min, Mittelmotor, Viergang, 1. Gang als Schieberadgetriebe, eine Achse durch Kette angetrieben, Karosserie, selbsttragend, Starrachsen, Bremsen v/h, Trommeln, Länge 3.100 mm, Breite 1.350 mm, Höhe 1.800 mm, Leergewicht 1.000 kg excl. Fahrer/in, ca. 90 km/h, Baujahr 1960.

Es gibt sie zuhauf und wir werden in unseren Büchern über die Modellbahn sicherlich noch ein ausführlicheres Kapitel darüber schreiben, zumal wir sogar zwei Modelle dazu besitzen. Aber hier geht es jetzt um Fiat und die Beteiligung dieser Firma am Geschehen auf der Schiene.

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Die ersten Draisinen kennen Sie bestimmt aus Zeiten der Kintopp-Filme. Da sind es fahrradähnliche Gefährte mit einem Stützrad auf der anderen Gleisseite. Fast immer kommt ein Zug entgegen und es hilft nur ein schnelles Kippen zur Seite ohne Stütze.

Wir reden hier mitsamt den Daten oben von einem ganz bestimmten Fahrzeug, einem Fiat 600 T aus dem Jahr 1960, der zur Draisine umgebaut und 2018 restauriert wurde. Es wurde nicht das komplette Fahrzeug auf die Schiene genommen, sondern nur zwei Mal das Vorderteil.

Im restaurierten Exemplar ist zwar nur eine Steuerseite vorhanden, aber wir gehen von beidseitiger Bedienbarkeit aus. Ja, im Prinzip kann das Gefährt z.B. auf einem Bahnübergang mit drei bis vier Mann gedreht werden, aber die sind auch nicht immer vorhanden, ebenso wenig wie eine Drehscheibe.

Schauen Sie ruhig mal rein in das restaurierte Exemplar. Den originalen Motor suchen Sie vergebens. Stattdessen treibt ein 500er das Fahrzeug an, aus Platzmangel der liegende Motor der Giardiniera. Luft- statt Flüssigkeitskühlung, ca. 15 kW (21 PS) reichen wohl aus.

Man hat diese Draisine sogar schon mit einem sehr kleinen und flachen Anhänger gesehen, die sie mit einer Stange zieht. Natürlich gibt es auch andere Fiat-Fahrzeuge als Umbauten für Eisenbahnschienen, z.B. einen 126er.

Bisweilen stellte Fiat auch nur den Motor, wie im Fall eines 1100ers. Die größeren Fahrzeuge werden von einem Fiat-Diesel angetrieben. Fiat scheint auch auf italienischen Schienen eine Rolle zu spielen. Der Umbau eines Straßenwagens zur Draisine ist auch zu einfach.

Man setze statt Felgen Eisenräder mit Spurkranz auf die Achsen unter Beachtung der größeren Spurweite bei der Bahn. Dann braucht man nur noch die Lenkung festzusetzen und ist schon am Ziel, zumindest für die Fahrt in eine Richtung.

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Wir sind auf dieses Fahrzeug durch den 2026er Katalog von Rivarossi aufmerksam geworden. Die Hersteller von Modellbahnen sind ja immer auf der Suche nach Neuem. Und da kommt die erfolgreiche Restauratierung eines solch speziellen Modells gerade gelegen, Preis: von 170 - 240 €.


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