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 Modellbau 6



kfz-tech.de/PEl24

Wenn man eine ältere Anlage modernisiert, muss viel verändert werden. Bei der hier im Buch angedachten Anlage kann das schon etwas länger dauern. Dabei entstand ein nicht wirklich überraschendes Spielkonzept, nämlich ganz wenig von der alten Anlage aufzuarbeiten und für Kinder ab sechs bis sieben Jahren nutzbar zu machen. Das ergibt dann ein wesentlich sinnvolleres Weihnachtsgeschenk als ein Einstiegsset.

Die modernen Schienen können Kindern in dem Alter Schwierigkeiten bereiten, obwohl sie bisweilen sogar von Vierjährigen zusammengesteckt werden. Wir aber wollen es den Eltern nicht zumuten, fortwährend helfen zu müssen. Die Kinder sollen das möglichst alleine schaffen und können dann auch pausieren bzw. aufhören, wann sie wollen.

Aktivierend, aber auf keinen Fall überfordernd.

Außerdem weiß man ja auch gar nicht, ob die jeweils Beschenkten sich wirklich nachhaltig dafür interessieren werden. Dafür sind die Komponenten so gehalten, dass sie für die geplante Anlage weiterverwendet werden können. Immerhin werden erste kleine Einsichten in die Elektrizität durch Umgang damit vermittelt.

Bei Interesse könnte man aus dem Fundus gut nachschieben, vielleicht sogar ohne besonderen Anlass. Wir beginnen aber mit dem gezeigten Kreis mit Nebengleis, realisiert durch ausgesuchte alte steckbare Trix-Gleise. Die Mittelleiter wurden entfernt, was die Verständlichkeit von Strom eher erhöht.

Wir haben also keine Mühen gescheut, auch die Loks auf so ein System umzustellen. Jetzt kann man die umdrehen, sie fahren immer. Allerdings war etwas Bearbeitung der Schienen nötig, nicht nur der Umbau auf Zweileiter, sondern noch viel mehr die Gewährleistung von gutem elektrischem Kontakt.


Hier stellen wir Ihnen die Lok vor. Die gab es bei Trix in zwei Ausführungen, kostengünstig produziert für die Anfangspackung und deutlich teurer, aber wesentlich haltbarer allein. Oben gezeigt ist die letztere und es sollen zwei davon vorläufig verschenkt werden, mal sehen, was am Ende noch brauchbar ist.


Personenzug kann man so eine Lok mit zwei dieser Wagen nicht nennen, aber wir wollen die Kreisbahn so klein wie möglich halten. Immerhin muss sie bei meist fehlendem Platz im Zimmer jedes Mal wieder aufgebaut werden. Auch von den Kipploren unten gibt es nur zwei für einen 'Güterzug'.


Unten sehen Sie den Umbau des Mittelleiters. Man lässt die Platte zur Sicherung der Radachsen weg, braucht allerdings einen zweiten Halter für die Schleifer und welche, die so wie auf dem Bild aussehen. Die Halter sägt man entsprechend ab, feilt die Aussparungen für die Schleifer und verbindet die beiden durch Einkleben eines Stegs aus Kunststoff.


Und wie fährt man nun mit zwei Zügen auf einer eingleisigen Strecke? Der momentan nicht gebrauchte kommt auf die Trennstrecke im geraden Gleis, der andere fährt um ihn herum, Wechsel jederzeit möglich, zwei Loks hintereinander mit dem ganzen Zug ebenfalls möglich. Vielleicht finden wir ja noch die Kippvorrichtung für die Loren.

Sie müssen zugeben, das sind entschieden mehr Möglichkeiten als mit gewöhnlichen Anfangspackungen. Und wer da noch einen Bahnhof entweder durch ausgedruckte Fotos oder selbst erstellte Bilder aus Pappe basteln will, nur zu. Vielleicht fängt man ja mit einem Bahnsteig an, zunächst noch ohne Überdachung. Nur nicht überfordern.







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