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 Kippstufe 3



Zugegeben, besonders aufregend ist das Diagramm nicht. Eigentlich dokumentiert es nur, womit das Kapitel Kippstufe 2 endete, nämlich dass erst etwas an den Ausgängen passiert, wenn der CLK-Eingang sich von 0 auf 1 ändert. In dem Moment kann der auf 1 stehende J-Eingang sich gegenüber dem auf 0 stehenden K-Eingang durchsetzen und Q geht auf 1, Q auf 0.


Auch der umgekehrte Fall ist möglich, nämlich das K auf 1 gesetzt ist und J auf 0, wodurch sich an Q eine 0 und an Q eine 1 ergibt. Allerdings gilt auch hier die Bedingung, dass dies erst möglich wird, wenn CLK auf 1 gesetzt wird. Der Eingang CLK bestimmt das Geschehen.


Hier noch einmal das letzte Schema aus Kippstufe 2, allerdings mit zwei Unterschieden. Die beiden UND-Glieder auf jeder Seite sind zu je einem zusammengefasst. Es müssen also alle drei Eingänge 1 sein, um am Ausgang eine 1 zu erzeugen. Und dann ist da noch das IC NE 555 am CLK-Eingang. Eine ausführlichere Erklärung dazu finden Sie im Kapitel Drehzahlmesser 2.


Der neu hinzugekommene Baustein entfaltet sofort seine Wirkung, allerdings zunächst nur am CLK-Eingang. In einer bestimmten, am NE 555 einstellbaren Frequenz schaltet er von 0 auf 1 und wieder zurück. Da der Eingang J auf 1 und der Eingang K auf 0 stehen, gehen der Ausgang Q auf 1 und der Ausgang Q auf 0. Entscheidend ist hier wieder, wann genau sie das tun.


Wir haben jenen verbotenen Zustand diesmal bewusst eingesetzt, nämlich dass sowohl J als auch K beide 1 sind. Er führt zusammen mit der Clock zu einem überraschenden Ergebnis. Nämlich setzt sich jetzt zu Beginn des ersten 0-1 Wechsels im CLK-Signal der Eingang J durch und beim zweiten der Eingang K. Das Ergebnis ist eine halb so große Frequenz an Q wie an CLK. Man spricht hier auch von Frequenzteilung.

Wie Sie hoffentlich gut erkennen können, passiert im Bild oben immer nur etwas bei einem 0-1 Wechsel am Eingang CLK. Den bezeichnet man als positive Flanke, die zugehörige Schaltung als JK-Kippglied mit Einflanken-Steuerung.


Und das wäre jetzt eine Zweiflanken-Steuerung. Wenn Sie genau hinschauen, handelt es sich nur um eine Verdoppelung des JK-Kippglieds. Wir sind also wieder beim IC 7473 aus Kippstufe 2 gelandet, denn auch das enthält zwei Kippglieder. Die Anschlüsse des einen sind mit 1 und die des zweiten mit 2 bezeichnet.

Den entscheidenden Unterschied entdecken Sie, wenn Sie die Leitung zwischen CLK1 und CLK2 verfolgen. Dort finden Sie einen Nicht-Baustein. Der bewirkt, das auch der 1-0 Sprung, also die negative Flanke des CLK- Eingangs berücksichtigt wird. Unten sehen Sie den entsprechenden Verlauf.









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