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Risiken der Software 6


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Lassen Sie uns dieses Kapitel mit einer kleinen Geschichte beginnen. Wir benutzen inzwischen mit anhaltender Freude ChatGPT. Nein, zur Recherche nur, wenn wir deren inhaltliche Stimmigkeit auch anderswo nachprüfen können.

Aber wir lassen uns sehr gerne nach penibel durchgeführter Beschreibung von ChatGPT ein Bild zeichnen, dass wir in unseren Seiten einsetzen. Soweit, so gut. Vor gut einem Monat haben wir uns dann für ein Abonnement entschieden, das heißt 'Go' und kostet 8 Euro im Monat.

Jedoch kommt, nachdem jetzt schon der zweite Monat abgebucht wurde, eine E-Mail, warum ich nicht endlich abonniere. Und angeboten wird mindestens 'Pro' für ein Mehrfaches des Preises. Woher haben die unsere E-Mail-Adresse? Doch wohl nur von der Anmeldung bei 'Go'.

Wie unverschämt ist das denn, jemandem, der sich gerade für ein Abonnement entschieden hat, ein viel teureres anzubieten. Nein, von einem Upgrade ist nicht die Rede. Wir gehen davon aus, man will uns 'Pro' zusätzlich verkaufen.

Es scheint so, als würde sich ChatGPT bei Microsoft genau zu der gleichen Krake entwickeln wie Windows. Google ist mit Gemini.ai wohl nicht ganz so erfolgreich, hat aber eine riesige Dominanz in der Gruppe der Browser erreicht. Unglaublich viele Anmeldungen laufen über Chrome.

Was ist eigentlich die größere Bedrohung, die unglaublich erweiterte Rohstoffkontrolle und der Fortschritt bei den Batterien Chinas oder die im Software-Bereich der USA? Von chinesischer Abhängigkeit versucht man sich zu lösen.

So gibt es die Automotive Cells Company, die Mercedes zusammen mit Stellantis und TotalEnergies betreibt, um eine europäische, alternative Batteriezell-Produktion aufzubauen. Das sind geplante Fabriken in Frankreich, Deutschland und Italien.

Gleichzeitig ist aber Mercedes Großkunde der neunen Gigafactory von CATL in Ungarn. VW versucht, im Zeitraum von 2026 bis 2028 eine wirklich große, stabile Produktion von Batteriezellen zu etablieren. Man ist noch sehr abhängig, arbeitet aber zumindest an dem Problem.

Selbst VW wird trotz Milliarden Investitionen mindestens noch bis in die Mitte der 30er Jahre hinter CATL und BYD bleiben.

Uns interessiert hier aber die künftige Software in unseren Autos. Gibt es da ähnliche Bestrebungen, die Abhängigkeit von amerikanischen Konzernen hinter uns zu lassen? Wohl eher das Gegenteil, wenn man sieht, wie sich immer mehr von deren Software einschleicht.

So basiert zumindest das Infotainment neuerer Mercedes-Modelle inzwischen auf Software von Google. Man erwähnt immer wieder Android, ohne dessen Herkunft zu bedenken, nämlich Google. Bisweilen sagt man sogar statt 'Google Maps' einfach nur noch 'Maps'.

Die Daten können immer noch von Street-View-Autos stammen, aber gleichzeitig auch anonymisierte Smartphone-Bewegungsdaten oder solche von Behörden oder Unternehmen sein. Auch sind Nutzer- Meldungen dabei und ziemlich verstärkt Satelliten und Luftbilder.

Und was haben wir in Europa dieser geballten Ladung an Künstlicher Intelligenz entgegenzusetzen? Es hat Projekte gegeben, z.B. das von Torvalds Linus ab 1991 entwickelte Betriebssystem, aber neben Windows mit 68% und macOS mit 12% ist seine Verbreitung mit 4% klein (ChatGPT).

Hat man wirklich die (Über-) Macht von Software aus den USA in Europa erkannt und beginnt zu kontern?







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