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Risiken der Software 5



Um Ihnen deutlich zu machen, was dieses 'leider mit inbegriffen' heißt, hier eine durchaus wahre Geschichte. Wir waren nie besonders an KI interessiert, hielten so eine Entwicklung zwar für eine gute Idee, teilten aber nie die Befürchtungen, die KI könnte uns dominieren.

Das tun wir auch heute noch nicht, haben aber dazugelernt und halten heute eine mögliche Abhängigkeit wie z.B. beim Rauchen für durchaus real. Uns hat es auch erwischt, obwohl wir mit Informationen von KI durchaus kritisch umgehen.

Aber es gibt noch andere Seiten von KI, in diesem Fall von ChatGPT. Es sind die Bilder, die uns gefangen nahmen. Bisweilen ist es schwer, zu einem schönen neuen Text das passende Bild zu finden, und dabei half ChatGPT ungemein.

Wer genau weiß, was er/sie will, aber eben nicht so sehr künstlerisch begabt, ist hier genau richtig. Wichtig ist dabei, sich schon vor dem ersten Versuch viel Mühe mit den Formulierungen zu geben. Beim Nachbessern lässt das Vermögen von ChatGPT deutlich nach.

Die Hilfe bei den Kapiteln war erst der Anfang, ermutigte uns aber, die Methode bei unseren Buch-Layouts zu versuchen. Hier war der Erfolg durchschlagend. Solange die alten noch existieren, können Sie schon auf der Startseite durchaus alt und neu vergleichen.

Es wurde zu einer regelrechten Zusammenarbeit, die richtig Spaß gemacht hat. Ein kleiner Teil unserer Bücher ist jetzt schon neu eingekleidet. Und was hat das mit Google zu tun? Es war unsere Dankbarkeit, die uns dazu trieb, diese Dienste nicht umsonst anzunehmen.

Allerdings waren uns die Tarife für die Pro-Version dann doch ein wenig zu hoch. Sie waren sogar noch höher, sind aber inzwischen auf 200 € im Jahr gefallen. Wie gut, dass es den Tarif 'Go' gab. Es hat aber ein wenig gedauert, bis wir ihn entdeckten.

Sie brauchen nicht danach zu suchen, er wird eigentlich nur verdeckt angeboten. Geworben wird immer direkt mit 'Pro'. Acht Euro im Monat schien uns angemessen. Und jetzt kommt der entscheidende Fehler, zum Abonnieren haben wir uns mit Google eingeloggt.

Wie kann man nur so bequem sein? Bei jedem Kaffee, den man geschenkt kriegt, denkt man nach, was der/die Schenkende dafür erwarten könnte und bei einem solchen Abo nicht? Zum Glück gibt es nur eine beschränkte Anzahl von Zugriffen über Google.

Das Problem, diese Abhängigkeit bleibt ewig erhalten. Sie können nur über Google auch wieder kündigen. 'Will ich ja gar nicht' werden Sie sagen, aber aus irgendeinem Grund war auf einmal unser Google- Zugang gestört. Google weigerte sich konsequent, das Passwort zu nehmen.

Es kam noch schlimmer, denn man bot zwar 'Passwort vergessen' an, aber die zugesagte E-Mail kam nicht. Vielleicht hängt das Ganze mit der neuerdings verlangten Zweifach-Authentifizierung zusammen. Und es folgte unser größter Fehler, des Öfteren probiert zu haben.

Das mag Google gar nicht und schließt die Türen. Als wir es schließlich geschafft zu haben glaubten, sage Google, man solle jetzt doch drei Tage warten, um die Echtheit der E-Mail-Adresse zu prüfen. Drei Tage! Das ist doch reine Schikane, oder?

Noch zwei Mal probiert, ob nicht doch ein Zugang möglich sei, denn immerhin hing unser Zugang zu ChatGPT dran, und es folgte die Verlängerung der Bewährungsfrist auf fünf Tage. Als wir die nicht bis auf die letzte Minute abgewartet hatten, ist das endgültige Urteil 30 Tage.

Können Sie sich das vorstellen? Und es gibt kein Entrinnen. Man kommt sich vor, als stünde man vor Gericht und hätte sich schlecht benommen. Auch der Rat eines Freundes, auf Firefox umzusteigen half nicht, denn dort gibt es trotz Open Source auch inzwischen einen Einlog-Vorgang.







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