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Der ursprüngliche Ansatz war, alle die schönen Dinge, die man irgendwann einmal mit dem Computer zuhause erledigen und erleben konnte, in das Auto zu bringen. Und von vornherein war klar, dass dies
während der Fahrt besondere Anforderungen an die Sicherheit stellen würde.
Eine gute Lösung wurde von Anfang an in der Spracheingabe gesehen. Aber leider war die noch nicht so weit. Sie verstand nur Schlüsselworte, und bei denen musste bisweilen auch noch ein gewisser Tonfall
beachtet werden. Hier hat jetzt der massive Einsatz von KI im Automobil Früchte getragen.
Heute kann man fast jede Funktion im Auto durch Spracheingabe auslösen und auch wieder beenden, unabhängig ob durch einen Mann oder eine Frau bedient. Welche Aufgabe man dem System stellt, damit
die Cloud aktiviert werden muss oder ob das immer der Fall ist, nicht zu ermitteln.
Unser Auto hat z.B. noch nicht einmal ein Navigationssystem. Es ist aber möglich, so etwas durch Android Auto auf unserem Mittenbildschirm zu installieren. Dann ist sogar Spracheingabe möglich. Aber eines kann das
System dann nicht, klassische Befehle zur Funktion des Fahrzeugs ausführen.
Das ist nicht, worauf die künftige Digitalisierung hinsteuert. Aber es bedarf der Mitwirkung zumindest der OEMs, vielleicht auch noch verbliebener Zulieferer. Wir müssen gar nicht beim Verbrenner verweilen,
sondern brauchen nur dem/der Fahrer/in eines E-Autos zu ermöglichen, z.B. den Zustand der Batterie zu erfragen.
Das ist jetzt die reine Fahrzeug-Seite. Will man aber, was doch sehr sinnvoll erscheint, eine Verbindung zwischen dem Zustand der Batterie und dem Navigationssystem haben, dann sind hier ganz neue
Kooperationen nötig. Und nicht nur das, es kommt ja z.B. im Winter auch vor, dass man die Batterie auf den nahenden Besuch einer Ladesäule vorbereiten möchte.
Das klingt nun nach sehr geordneten Verhältnissen, bei denen die beiden Komponenten Batterie-Management und Navigation befragt und dann wieder abgeschaltet werden können. Das ist aber in der Praxis
nicht so. Da werden die Systeme vielleicht sogar wild durcheinander genutzt und auch noch andere, wie z.B. die Angabe des Verbrauchs.
Wenn auf Seiten der Entwicklung von Fahrzeugen u.a. durch Elektromobilität Zulieferer nicht mehr gebraucht werden, kommen auf der anderen Seite welche hinzu, im Falle von Microsoft und Google solche von
beachtlicher Größe und Marktmacht. Das ergibt einen ganz anderen Mix von Entwicklern als früher.
Es scheint auch so zu sein, dass diese Gruppen viel schwerer zu teilen sind. Da kann nicht an verschiedenen Bereichen des Autos wie z.B. Fahrwerk und Antrieb für lange Zeit getrennt gearbeitet und sich
dann von Zeit zu Zeit getroffen werden. Es scheint, hier ist Absprache innerhalb von Tagen nötig.
Die im Bereich Automotive Software arbeitenden Firmen teilen sich auf in solche mit einer guten Nähe zur Fahrzeugtechnik und den schon erwähnten großen Tech-Konzernen. Die haben die Clouds und richten
bestenfalls Clouds für die OEMs ein bzw. arbeiten mit diesen zusammen. Bleibt natürlich wieder der Verbleib der Daten.
Wenn Sie jetzt bedenken, dass auch die von Microsoft oder Google hergestellten Programme für PC ebenfalls eine Spracheingabe haben, dann wird schlagartig klar, wie nah die Zusammenarbeit sein muss,
beide oder noch mehr Spracheingaben auf einen Nenner zu bringen.
Aber klar muss auch sein, dass, egal welche Firmen und Entwickler an dem Projekt gearbeitet haben, das Auto eine Trutzburg bleibt, es also keine Vermischung von Daten gibt, die aber Benutzer
mitsamt ihrer gesamten Arbeits- oder Entertain-Umgebung mitbringen. Wie man das alles auseinander halten will, das ist eine Aufgabe . . .
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