KI-Zukunft 1

Das Bild kennen Sie schon aus dem Kapitel 'KI 4'. Warum zeigen wir es hier noch einmal? Weil wir noch eine Fähigkeit von ChatGPT herausstellen wollen. Wir haben nämlich Schwierigkeiten mit
der Übersetzung ins Spanische, für die wir Juan in Buenos Aires haben.
Den wollen wir aber nicht damit belasten, die ganzen Texte in dem Bild nicht nur zu übersetzen, sondern auch noch in das Bild zu integrieren. Er ist schon so günstig genug. Was also tun? Vieles
weglassen und das soll ChatGPT für uns erledigen.
Der Auftrag lautete, nur die Wolke mit '166,90 €' und den Text auf dem Blatt zu behalten und alles andere wegzulassen, besonders die kleine Schiefertafel rechts. Kurz vor dem Prompt noch die
Bitte, ob das Verbleibende nicht direkt ins Spanische übersetzt werden könnte.
Wohlgemerkt, das sind keine Texte, die man mal so eben aus dem Bild herausholen kann. Und in der Tat hat ChatGPT auch etwas länger gebraucht. Aber am Ende ist das Bild unten dabei
entstanden. Bitte beachten Sie, die KI hat noch zwei Texte mehr behalten und ins Spanische übersetzt.

Womit wir beim eigentlichen Thema dieses Kapitels angelangt wären. Wer hat eigentlich recht, wenn es darum geht, die KI bezüglich ihres Könnens zu beurteilen. Schauen Sie sich dazu die Analyse der Frau
Professor Zweig unten an.
Mit größtem Selbstvertrauen behauptet sie gerade, dass eine KI eben gerade nicht vergleichen, analysieren, bewerten und zusammenfassen kann. Hat sie die Fähigkeiten der KI damit gut erfasst, oder hinken
wir in Deutschland wieder einmal einer Entwicklung hinterher?
Was schon in unserem bescheidenen Beispiel die KI geleistet hat, ist doch mindestens das Vergleichen. Aber geht es denn nicht darüber hinaus, dass sie mehr an Texten beibehielt, als wir von ihr verlangt
hatten, was wir im Nachhinein auch als sinnvoll anerkennen müssen?
Mit unserem Vorschlag wäre das Ganze vielleicht für spanisch sprechende Leser/innen zu schwer zu entziffern gewesen. Sind nur die bescheidenen Fähigkeiten, die Frau Professor Zweig der KI zuschreibt,
wirklich vorhanden und mehr nicht?
Wenn wir zusammen mit der KI gerade in C++ programmiert haben, dann etwas später unser Grundprogramm in veraltetem Delphi 5 vorstellen und uns die KI trotzdem rät, bei diesem alten Gerüst zu bleiben und es
Stück für Stück unseren gewachsenen Bedingungen anzupassen.
Ist das dann nicht viel mehr, als unten im Video einer KI zugetraut wird? Wenn wir bitten, eine Frau in einem Bild der aktuellen Wirtschaftsministerin anzupassen, ist das nur dieses schon x-mal durchgekaute
Sprachmodell. Also keine Gefahr im Verzug, KI ist grundsätzlich harmlos?
Definition von 'Künstlicher Intelligenz': Alle Prozesse von Computern, die bei menschlicher Bearbeitung Intelligenz erfordern würden'. Kann man damit etwas anfangen? Wohl eher nicht, denn 'Intelligenz' kann
man schlecht als 'Intelligenz' definieren.
| In der Definition eines Begriffes sollte niemals der Begriff selbst auftauchen. |
Sie schiebt noch einen zweiten Versuch nach: 'Wir gehen von dem aus, was wir annehmen, dass es der Computer nicht kann. In dem Moment, wo der Computer es dann doch kann, nennen wir es KI'. Hilfloser
geht es eigentlich nicht.
| Wie viele Leute gibt es eigentlich, die eine wirkliche Ahnung von derzeitiger KI haben? |
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