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Drahtlos verbunden



Moderne Fahrzeuge verfügen in der Regel über embedded SIM. Das sind die heute fest verlöteten Chips als Nachfolger früherer physischer SIM-Karten, die in einen Steckplatz eingesetzt wurden.

Sie sind also nicht mehr entfernbar, brauchen aber auch keinen Kartenschacht. Damit entfällt die Möglichkeit zu Prepaid und der Tausch der Karte beim Wechsel des Anbieters. Der wird ersetzt durch einen Wechsel des eSIM-Profils.

Damit ist der Wechsel des Anbieters leichter möglich. Auch wird Platz gespart, was zwar nicht so sehr im Auto, aber z.B. bei Smartwatches von Nutzen ist. Durch ihre Integration in das jeweilige Gerät gilt eSIM als sicherer und weniger manipulierbar.

Man kann auch nicht mehr kontrollieren, ob Fahrzeuge, die wegen mangelndem Software-Zubehör keine SIM-Karte brauchen, nicht doch einen funktionierenden Teil von eSIM benutzen, wie das z.B. Flottenbetreiber und vielleicht auch Hersteller tun.

So wird der Notfall-Call beim Druck der entsprechenden Taste im Auto über einen technischen Mobilfunkkanal weitergeleitet. Kosten dafür dürfen nach EU-Recht in keinem Fall dem/der Fahrer/in auch der Basisversion eines Fahrzeugs entstehen.

Genau wie die Telefonnummer 112 ist der eCall immer gebührenfrei und muss vom Mobilfunknetz auch ohne aktiven Vertrag weitergeleitet werden. Die Kosten für den Einbau und Bereitstellung trägt dann der Hersteller, dessen Ausgaben natürlich im Preis des Fahrzeugs enthalten sein dürften.

Es muss sogar die Möglichkeit bestehen, den Notruf über ein anderes verfügbares Netz abzusetzen. Womit wir bei weiteren technischen Realisierungen wären. Wir beschränken uns in diesem Kapitel jedoch auf die drahtlosen Verbindungen.

Da ist als nächstes Wireless Local Area Network zu nennen. Auch über so ein Netz sind, genauso wie beim Mobilfunk, OTAs möglich. Im Gegensatz zu LAN steckt hier schon das Drahtlose der Verbindung im Namen.

Wie Sie es von Zuhause vermutlich schon kennen, bildet ein Router die Funkbasisstation. Auch im Auto selbst ist die Einrichtung so einer Station möglich, hier als 'Hotspot' bezeichnet. Sie versorgt alle möglichen Endgeräte, wobei wesentlich mehr als nur Smartphones und Laptops möglich sind.

Inzwischen sendet WLAN neben dem ursprünglichen Frequenzbereich von 2,4 auch noch über 5 oder 6 GHz, was eine mögliche Überlastung deutlich reduziert hat. Im Haus geht WLAN durch Betondecken und Wände. Sollten diese einmal zu groß sein, helfen sogenannte Mesh-Systeme.

Dem 2,4 GHz-Band sagt man die größte Durchdringung und in Gebäuden Reichweiten von bis zu 80 Metern nach. Draußen dürfte das noch wesentlich mehr sein, wenn man damit z.B. Kontakt zur Werkstatt aufnehmen kann. Die schnelleren Netze sind da entsprechend schwächer.

Satellitenfunk sorgt noch teilweise bis heute z.B. für Fernsehempfang. Vermutlich hat Starlink durch eine spezielle Technik entscheidend dazu beigetragen, dass man durch eine Antenne Verbindung zu einem Satelliten aufnehmen kann, die flach wie ein Tablet ist.

ChatGPT empfiehlt, dazu die Webseite von SpaceX zu lesen. Mini-Ausführungen davon finden sich in Smartphones. Es ist das wesentlich erdnähere Netz von Satelliten, mit dem Funksignale aufgenommen, verstärkt und zu einem bestimmten Bodenpunkt gesendet werden.







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