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  Kompressor 3



Die neue Zeit wird auch vor den Nutzfahrzeugen nicht haltmachen. Neben der Hybridtechnik gibt es ja schon rein elektrische Fahrzeuge, darunter Busse und auch Vertreter der relativ schweren Kategorie, allerdings wegen der noch indiskutablen Reichweite nur für Verteilerverkehr gedacht. Da kann ein Hersteller von Bremsen für diese Fahrzeuge nicht nachstehen.

Wabco gibt schon 2014 an, weltweit mehr als 25 Lkw- und Bushersteller für deren Prototypen mit elektrisch angetriebenen Kompressoren zu versorgen. Diese werden nicht mehr mechanisch mit einem Verbrennungsmotor verbunden, weil es den entweder gar nicht mehr im Fahrzeug gibt, oder, wie beim Hybrid, er während der Fahrt nicht mehr dauerhaft in Betrieb bleibt.

Übrigens wäre es denkbar, dass er auch beim herkömmlichen Verbrennungsmotor ohne Hybrid gebraucht wird, wenn dem aus Spritspargründen das Segeln beigebracht wird. So klein die hier gezeigten Geräte auch aussehen mögen, zumindest eins von ihnen ist offenbar für Lastzüge bis 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht geeignet.

Das Problem kennt jeder, der vor langer Zeit versucht hat, mit Hilfe eines solchen Kompressors eine Anlage zum Lackieren von Autos zu bauen. Da waren die einzylindrigen sehr viel leichter zu ergattern als die zweizylindrigen. Letztere lohnten sich aber, weil sie auch bei noch relativ hohem Druck im System wesentlich leichter anliefen.

Der Einzylinder brauchte einen wesentlich stärkeren Elektromotor, natürlich auch abhängig vom Hubvolumen und dem Hub selbst. Vermutlich ist deshalb das Aggregat oben so relativ klein ausgefallen. Vielleicht macht der ja das mangelnde Volumen durch höhere Drehzahl wieder wett. Unten noch einmal das Bild des neuen Schraubenverdichters, der ebenfalls weniger Elektro-Power braucht.


Kommen wir endlich zu dem Prototypen unten, der auch nicht mehr ganz so zweiteilig aussieht wie der ganz oben. Durch den Schnitt wird der Vorteil des Zweizylinders deutlich. Bewegt sich der eine Kolben nach OT, ist der andere auf dem Weg nach UT. Gegendruck würde letzeren antreiben und dieser wiederum über die Kurbelwelle dem anderen helfen.










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