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  Autonom - Visionen 2




Wohl kein Gegenstand ist in seinen Anfängen wohl je so primitiv in Herstellung bzw. Aussehen und gleichzeitig so weitreichend in seiner Bedeutung gewesen wie das Rad. Auch das autonom fahrende Auto der Zukunft wird sich wohl kaum auf Kufen fortbewegen. Es läutet groß die Zeit der Naturstoffe ein, aus denen der Mensch alle möglichen Dinge herstellt, die er im täglichen (Über-) Leben so braucht.

Man kann deren vermutlichen Übergang in die mehr anorganischen Stoffe recht gut am Eisen festmachen. Zunächst wurde dieses so benutzt, wie man es als Eisenerz meist sogar an der Oberfläche fand, höchstens er- und umgeschmolzen. Die Fertigung von Kanonenkugeln mag so entstanden sein und andere am wenigsten anspruchsvolle Herstellungsverfahren.

Gegen Ende des vorigen Jahrtausends wurden die Ansprüche an Eisenwerkstoff deutlich höher. Die Eisenbahn entstand und mit ihr Maschinen-, Schienen- und sogar Brückenbau. Es enstand einer der ersten künstlichen Werkstoffe, legiert, geschmiedet und/oder gewalzt. Über die Leichtmetalle ging die Entwicklung hin zu Kunststoffen, Karbon als ein Beispiel für viel Bearbeitung verlangenden Stoff.

Parallel dazu verliefen drei Industrielle Revolutionen und eine enorme Wandlung der Tranportmittel, in letzter Zeit mit entsprechendem Geschwindigkeitsrausch. Das gewaltige Anschwellen der Stadtlandschaften hat wohl zunächst mit der Rekrutierung von Arbeitskräften, aber heute auch mit gewissen Ansprüchen an das Freizeitverhalten der Menschen zu tun. Die zusätzlich entstandenen Siedlungen an den Rändern haben die Transportprobleme verschärft. Will sagen, insgesamt sind wir eigentlich mit dem Verbrauch fossiler Energie am Anschlag.

Obwohl wir schon ewig ins Weltall schauen und sogar schon mit menschlichem Power den Mond erreicht haben, ist uns die Endlichkeit unserer Resourcen nicht wirklich bewusst, jedenfalls dringt sie nicht bis in unser Handeln durch. Laufend umkreisen Astronauten unseren Planeten, berichten von seiner Schönheit, und doch schaffen wir es offenkundig nicht, ihn dauerhaft am Leben zu erhalten.

Im Gegenteil, durch falsche Verteilung der Reichtümer dezimieren wir seine Bevölkerung, setzen immer noch Teile davon dem Hunger aus. Wissen Sie, warum es natürlich ist, erst nach dem Tod etwas zu vererben? Weil dann der Erblasser nicht mitkriegt, was mit seinem Erbe geschieht. In unserem Fall hier gibt es keinen fassbaren Erblasser, aber er würde sich ob unseres Verhaltens im Grabe rumdrehen.

Das der Klimawandel schon im Gange ist, wird nur noch von Unverbesserlichen in Zweifel gezogen. Viel wichtiger wäre die Frage, ob wir schon so viel verbockt haben, dass es nie mehr reparabel sein wird. Kann man davon ausgehen, dass es eine Verhaltensweise gibt, die irgendwann wieder mehr Gletscher entstehen und den Meerwasserspiegel sinken lässt? Stattdessen versucht man, von den Folgen des Klimawandels zu profitieren.

Man müsste aufhören, eine Durchfahrt durch die Arktis massiv zu benutzen, dürfte aus zwei Gründen dort oben nicht nach Gas oder Erdöl suchen. Einmal, weil wir längst von fossilen Brennstoffen wegkommen müssten und dann, weil es Bemühungen verhindert, eines Tages dort wieder 'aufzuforsten'. Aber vermutlich ist das nur ein frommer Traum.

Weg ist weg. Das gilt für den Artenreichtum, wie z.B. für die seit 250 Mio. Jahren existierende Meeresschildkröte, die wir gerade ausrotten, und natürlich für die vielen Menschen, die z.B. in zwei Kriegen im vorigen Jahrhundert vorzeitig gestorben sind. Es sollte also ein zweistufiges Umweltbewusstsein geben, erstens Alarm, wenn sich etwas verschlechtert, zweitens doppelter Alarm, wenn etwas unwiederbringlich verloren geht, sofern man das überhaupt unterscheiden kann.







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