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 Steyr-Puch Pinzgauer



Pinzgauer R-4, 2499 cm3, 92 * 94 mm, Benziner, 7,5/7,8 : 1, Gebläsekühlung, 177/181,5 Nm 2000/min, 64/66 kW 87/90 PS), Mittelmotor längs, Allradantrieb umschaltbar, Einscheiben- Trockenkupplung, 5x2 Gänge, vollsynchronisiert, 2 Rückwärtsgänge, Sperrdifferenziale v/h, 2/3 Portal-Pendelachsen, Schraubenfedern, hinten je zwei pro Rad, zusätzliche Blattfedern, Stoßdämpfer, Gemmer-Schneckenlenkung, Trommelbremsen, 245-16 (Semperit)/7.50-16 (Michelin), 2-Achser: Länge 4,81 m, Radstand 2,20 m, 3-Achser: Länge 4,18 m, Radstand 2,00/0,98 m, Breite 1,76 m, Höhe: 2,05 m, Leergewicht: 1,95 - 2,1 t, Nutzlast 1,5 t, 100 km/h, ab 1971

Den Pinzgauer nur als großen Bruder des im vorigen Kapitel vorgestellten Haflingers zu beschreiben, würde diesem wohl nicht gerecht werden. Das Einzige, was beibehalten wurde, war vermutlich das Zentralrohr mit den von dort ausgehenden Eingelenk-Pendelachsen. Das Zentralrohr schützt der Unterbau nicht nur von vorn bis hinten, es birgt auch noch die Teile der lange Welle, von der vordersten bis zur hintersten Achse.


Kurz vor der Hinterachse beim 4 x 4 oder der Mittelachse beim 6 x 6 kommt von der Seite das Drehmoment des Antriebsstrangs, der vollkommen parallel zu diesem Zentralrohr angeordnet ist. An dessen vorderem Ende, aber im Prinzip hinter der Vorderachse befinden sich Motor und Getriebe. Ersterer neigt sich dann zur Mitte hin über das Zentralrohr.

Es war also nach Jahren kein so großes Problem, diesen leicht veralteten Benziner durch einen modernen Sechszylinder-Turbodiesel zu ersetzen. Nur die Flüssigkeitskühlung musste hinzugefügt werden. An den entsprechenden Lufteinlässen vorn erkennt man diesen neueren Typ. Natürlich müssen das Zentralrohr und die innenliegende Welle auch an den sämtlich angetriebenen Achsen unterbrochen werden.


Wichtig: Dieser ganze Teilbereich zählt zu den ungefederten Massen. Nur die leicht in positiven Sturz übergehenden Räder verraten die Pendelachsen mit nur einem, mit Getriebeöl geschmierten Gelenk. Auch innen gibt es noch eine Besonderheit bei den Sperrdifferenzialen. Hier sucht man verschleißträchtige Lamellenkupplungen vergebens. Stattdessen gibt es zwei Tellerräder, die mit verschiedenen Kegelrädern kämmen, wovon eins hydraulisch verschoben und damit hinzugeschaltet werden kann (1. Video unten).











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