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Doppelquerlenker


Hier sehen Sie eine für die Vorderachse in ihrer klassischen Form. Dabei ist es egal, ob der Dämpfer in die Feder integriert ist (Federbein) oder beide getrennt voneinander angeordnet sind. Was aber in dem Bild sehr schön deutlich wird, ist die Aufhängung beider Querlenker am Rahmen. Auch das Federbein stützt sich hier ab.


Mit der massiven Konstruktion des Rahmens mag auch zusammenhängen, dass beide Querlenker gleich lang sind. Das zweite Bild oben zeigt den Hauptvorteil von einer Verkürzung des oberen gegenüber dem unteren Querlenker. Egal, ob ein- oder ausgefedert wird, es wird von einem Sturz von annähernd Null (durchgezogene Linien) immer ein negativer (gestrichelte Linien) erreicht.

Diese Art der Radaufhängung ist auch mit Drehstabfederung und sogar mit (querliegenden) Blattfedern kombinierbar.

Die Doppelquerlenkerachse stützt sich also weiter unten ab, was sie für schwere Fahrzeuge geeigneter erscheinen lässt. Die Verteilung auftretender Kräfte auf zwei gegenüber einem Querlenker bei McPherson, ist ein weiterer Vorteil. Kein Widerspruch ist, dass sich auch Formel-Rennwagen (Bild unten) ihrer bedienen, denn denen fehlt eine Aufnahme im oberen Bereich völlig.


Die doppelten Querlenker können vorn und/oder hinten eingebaut werden. Ursprünglich von Chrysler zu Beginn der dreißiger Jahre erfunden, wurden sie lange Zeit nur vorne eingebaut, in der Regel zusammen mit einer angetriebenen Starrachse hinten. Wie das Bild unten zeigt, können sie aber auch vorne als angetriebene Achse verwendet werden.


Die Kugelköpfe haben die Konstruktion in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts deutlich vereinfacht und zusammen mit Gummilagerung wartungsfrei gemacht. Vorher waren im Prinzip drei einfache Scharniere (Bild unten) nötig, je eins am Ende jedes Querlenkers und eins von der Verbindung zwischen beiden zur Radnabe hin (Achsschenkel).


Hinten muss natürlich nicht oder nur in beschränktem Maß gelenkt werden. Damit hat sich die mögliche Anordnung der Querlenker verändert. Aus einem wurden zwei und die sind bisweilen mehr längs als quer angeordnet. Aus den Doppelquerlenkern sind Mehrlenker (Multilinks) geworden (Bild unten). 09/19









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