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NCAP-Normen 2



Das European New Car Assessment Programme (Europäisches Neuwagen-Bewertungs-Programm) ist in das Europäische Verkehrministerium in Brüssel (Belgien) integriert. 1997 wurde es in Großbritannien gegründet. Nach so langer Zeit macht es Sinn, den Erfolg anhand der verschiedenen dort getesteten Autos abzufragen. Das Resultat ist allerdings für eine bestimmte Kategorie von Fahrzeugen ernüchternd.

Aufmerksam auf diese Tatsache wird man, wenn man im Internet von den Erfahrungen eines Mr. Jenkins liest, der in Großbritannien ein neues R8 Coupé kaufte mit der Zusage des Verkäufers, der Wagen habe im NCAP-Test fünf Sterne geholt. Leider verunglückte der Vater damit schwer und besagter Mr. Jenkins begann zu recherchieren. Das Ergebnis war, dieser Audi-Typ ist nie NCAP-getestet worden, obwohl dies bei seinem anschließenden Test 48 von 50 Audi-Händler behaupteten.

Der Audi A8 fehlt auch.

Ehrlich gesagt, die Geschichte hat uns neugierig gemacht. Da zahlt man z.B. für das oben im Bild gezeigte Modell über 200.000 Euro und das könnte weniger sicher als ein Golf des gleichen Konzerns für unter 20.000 Euro sein. Das muss es nicht, aber beim Golf weiß man, was man hat. Wissen das auch die Käufer/innen, denn der R8 ist für dieses Jahr schon komplett ausverkauft.


Also weiter gesucht unter den teuren Wagen, zunächst im gleichen Konzern. Immerhin haben bei Porsche der Cayenne und der Macan diese Tests absolviert, aber erstaunlicherweise der legendäre 911 nicht und die abgeleiteten Derivate Boxster und Cayman auch nicht. Verblüfft waren wir, dass auch der zeitweise als schnellste Diesel-Limousine der Welt gepriesene Panamera nicht dabei war, doch eine noch relativ junge Konstruktion.

Immerhin wurde der Smart eq forfour getestet.
(Video unten).

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Wir haben nach Lamborghinis gesucht und nach Ferraris, aber bei deren Mutterkonzern nur jede Menge Fiats gefunden. Immerhin waren auch Alfas und Lancias dabei. BMW ist mit dem i3 vertreten, aber nicht mit dem X6. Bei Mercedes sind es A, C und E-Klasse, nicht aber B- und S-Klasse. Wenn man dann sieht, dass der Opel Karl dabei ist, beschleicht einen das seltene Gefühl, die Käufer/innen besonders teurer Autos werden benachteilgt.

Sogar der Renault Twizzy wurde 2014 getestet (Video unten).

Man lässt hier offensichtlich auch Tore offen, die von japanischen und koreanischen Herstellern und vielleicht demnächst sogar von chinesischen gerne für Werbung genutzt werden. Traditionell sind natürlich die Franzosen dabei. Wir regen uns allerdings nicht nur, wie Mr. Jenkins, über die falsche Produktinformation auf. 10/18

Hier alle Bewertungen bisher











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