Niveauregulierung 1
Beim Lkw gibt es sie auch vorne, beim Pkw nicht, mit Ausnahme vielleicht der ersten Rolls-Royce nach Übernahme und Umgestaltung der Citroën-Hydropneumatik 1964.
Üblich ist lange Zeit ein einfacher Taster, der den Druck hydraulisch auf die eine Seite der federnden Luftkammern steuert.
Hier soll das neuere System z.B. von BMW betrachtet werden, das mit einem Kompressor arbeitet, der direkt den Druck in den Luftbälgen steuert. Er kann das z.B. bei stark einseitiger Beladung für jede Seite getrennt,
hat also auch zwei Höhenstandssensoren.
Er ist über CAN-Bus z.B. mit Heckklappe und Türen verbunden, denn nur dann kann sich ja die Belastung der Hinterachse ändern. Ansonsten sieht er nur Handlungsbedarf
bei Defekten, die er natürlich auch registrieren und weiterleiten kann. Etwa eine Viertelstunde nach Abstellen des Fahrzeugs schläft das Steuergerät ein.
Bei Druckverlust im System regelt er nach. Schwierig ist es, in einem dynamischen System den Sollhöhenstand sicherzustellen. Durch besondere Beachtung der Frequenz
von Federwegen werden Unebenheiten der Fahrbahn ausgeschlossen. Ein Anheben des Hecks beim Bremsen ebenfalls, aber Schiefstand z.B. an Bordsteinen wird nicht
erkannt und damit ausgeregelt. 10/16
|