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Benzin-Mehrfacheinspritzung



Ein Motor-Steuergerät für einen Benzin-Direkteinspritzer mit Ladedrucksteuerung, E-Gas, Start-Stopp, Thermomanagement und entsprechender Abgasnachbehandlung braucht trotz einfachem Schaltgetriebe und CAN-Bus noch über 150 Leitungsverbindungen mit mindestens zwei Steckern. Das Kraftstoffsystem besteht aus bedarfsgeregeltem Niederdruck (2 - 6 bar) und Hochdruck (bis 200 bar). Einen Rücklauf gibt es nicht.

So wie die Mehrfachzündung und die Mehrfacheinspritzung beim Diesel üblich sind, so gibt es sie auch hier. Bis zu 3 sind möglich in verbrauchsintensiven Betriebszuständen wie z.B. der Kaltstart, das Aufheizen des Katalysators oder nahe der Volllast. Wird der Kraftstoff derart verteilt, muss nicht so viel auf einmal eingespritzt werden. Dadurch wird unnötige Benetzung von Brennraum-Bauteilen vermieden.


Wer sich die Videos unten über die Versuche am Einzylinder kommt unwillkürlich zu der Einsicht, dass nicht alles von einer bestimmten Theorie ausgehen muss. In dieser Umgebung und mit dem Equipment an Stellgliedern, z.B. dem elektrisch gesteuerten Ladedruck sind halt viele Kombinationen und die relativ unmittelbare Anzeige des Erfolgs möglich.

Über Teil-Glaszylinder sind Aufnahmen von der Verbrennung möglich.

Bei drei Einspritzungen wird oft deutlich weniger auf die beiden letzten Einspritzungen verteilt. Das Ergebnis ist eine nur geringe Anlagerung an den Zylinderwänden. Es soll mit dieser Methode sogar so ein Hauch von Schichtladung möglich sein. Und wann wird nur einmal eingespritzt? Natürlich im Teillastbereich bei geringeren Drehzahlen. 03/16







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