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Niederländisches Nahverkehrskonzept



Nein, das Elektroauto stellt nicht die Lösung der Nahverkehrsprobleme dar. Schauen Sie sich nur diese 'Ladestation' an. Wir haben es natürlich nicht probiert, aber vermutlich kann jemand das Ladekabel ganz einfach abziehen und mitnehmen, doppelter Schaden für den/die Fahrzeughalter/in. Die niederländische Hauptstadt ist schon längst auf dem Weg zur Lösung der Nahverkehrsprobleme, auch und gerade ohne das E-Mobil, das bekanntlich nicht weniger Raum als konventionelle Fahrzeuge einnimmt.

Dazu gehört, die Preise für das Parken rund um die Innenstadt einheitlich zu erhöhen. 26 Euro maximal pro Tag hören sich ja noch erträglich an, stimmen aber mit der Praxis nicht überein. Denn wenn Touristen, die vorübergehend in Den Haag weilen, ihr Auto tagsüber nutzen wollen, fallen bei etwa jeweils 8 Stunden davor und danach gleich zwei Mal 26 Euro an.


Gemach, es gibt Alternativen, zu denen man die Autofahrer mit diesen Preisen offensichtlich zwingen will. Etwas weiter draußen, an einem Autobahnkreuz, können Sie Ihr Gefährt, falls Sie es nicht über alle Maßen lieben oder es besonders wertvoll ist, abstellen und für vier Euro eine Tageskarte lösen. Diese gilt dann auch für die etwa 13-minütige Fahrt zurück in die Stadt und alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel und das gleich für vier Personen.


Während der Fahrt beobachten Sie dann, wie auch einzelne Fahrten über eine Chipkarte abgerechnet werden. Man hält diese nach den Ein- und vor dem Aussteigen ganz einfach vor die Scanner (Bild) an den Ein-/Ausgängen. Manche nehme die dafür noch nicht einmal aus dem Portemonnaie. Also nix mit pauschalem Bezahlen und eventuell zu wenig nutzen, sondern ganz gezielt nur für die erbrachte Leistung. Bringt vermutlich auch einen guten Überblick für die Verkehrsbetriebe, wann welche Linien genutzt werden. Übrigens, wer sich mit dieser Technik nicht anfreunden kann, bezahlt außer an den Automaten mit Bankkarten ganz altertümlich vorn bei der/dem Fahrer/in.


Was wären die Niederlande ohne die Fietsen, hier auf dem Bild sogar zweigeschossig. Es ist zwar eine große Menge, die aber vor dem riesigen Hauptbahnhof mit Vorplatz nicht besonders unangenehm auffällt. Ansonsten verfügt man noch über die Tram, und das seit den Zeiten, da Scheveningen Teil von Den Haag wurde. Den Rest des ÖPNV wickelt man mit Erdgasbussen ab. So bleibt es in der Innenstadt trotz Rush-Hour relativ ruhig. 11/15









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