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Fachbuch mit 36 Seiten von Rheinhold Dörfler - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe




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Wir haben bewusst oben nicht den Heftdeckel als erstes gezeigt, sondern als Beispiel die Seite 3. Wenn Sie dieses Bild vergrößern, erkennen Sie ziemlich schnell, was gemeint ist. Die Nachrichten dreier Personen werden zerstückelt, in unzusammenhängender Weise von MUX nach DEMUX übertragen und dort wieder so zusammen gesetzt, als wären sie niemals zerteilt worden.

Diese Darstellung ist typisch für das Heft. Man könnte auch sagen, je komplizierter der Sachverhalt, umso mehr bemüht sich Herr Dörfler, durch Grafiken und kurze, klare Texte Durchblick zu gewährleisten. Dabei erreichen die Bilder Dimensionen, die selbst starke Brillen entbehrlich machen.

Spaß beiseite, wo findet man ein Buch über den CAN-Bus mit so vielen erklärenden Bildern. So erfährt man quasi spielend, wie ein 8-Bit-Wert zusammengezählt wird und woher der Name Bus kommt. Ein konservativer Elektroniker würde erst einmal die verschiedenen Protokollschichten durchhecheln, nicht so Reinhold Dörfler.

Der erklärt den Identifier (Software), der für den Vorrang einer Nachricht von entscheidender Bedeutung ist, und gleichzeitig die Signalschaltung auf dem Bus (Hardware). Dadurch versteht man, warum sich das 0-Signal gegen das 1-Signal durchsetzt. Natürlich auch hier wieder die Devise, viel Bild und wenig Text.

Spannend wird es, wenn die echten Signale vom Oszilloskop mit den theoretischen einer Grafik verbunden werden. Hier erklärt dann erstmals ein Bild ein anderes. Später kommt noch das Messgerät selbst hinzu und man sieht, wie es angeschlossen wurde. Man kann schließlich sogar die Multimeter- und die Oszilloskopmessung miteinander vergleichen.

Insgesamt ein gelungenes Werk, das so wenig theoretisch wie nur möglich ist. Es erlaubt einen guten Einstieg für bis dato Busfremde und legt Grundlagen, auf die man beim weiteren Studium von Bussen im Kfz-Bereich beruhigt zurückgreifen kann.

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