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 Stichworte/Lexikon

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Bagheera (Matra-Simca)Coupe zuletzt des Chrysler-Konzerns mit GfK-Außenhaut und drei Sitzen nebeneinander
Barchetta (Fiat)Cabrio, dem der Hersteller den italienischen Namen für 'Bötchen' gegeben hat.
Batterie (-zelle)Chemische Reaktionen in kleinster Einheit einer Bleibatterie
Batterie (Belastungstest)Messung des Spannungsfalls bei hoher Belastung oder evtl. sehr, sehr kurzfristigem Kurzschluss
Batterie (Hybridtechnik)Hochvolt-Technik meist basierend auf Metall-Hydrid- oder neuerdings Lithium-Ionen-Technik
Batterie (Innerer Widerstand)Unterschied bei Batteriebetrieb ohne und mit Belastung, was sich dem elektrischen Strom entgegenstellt (Ersatzschaltbild).
Batterie (Nenngrößen)Nennspannung, Kapazität, max. Strombelastung
Batterie (Zusatzinformationen)Erklärung für Alterung, Ladevorschriften, Unfallverhütung
(Doppelte) Batterie 1Zwei Batterien parallel geschaltet und verteilt eingebaut (eher ab gehobener Mittelklasse)
(Doppelte) Batterie 2Zwei Batterien für 24-V-System in Reihe geschaltet (Nutzfahrzeuge)
Batterie (wartungsfrei)Flies- oder Gelbatterien mit zusammengefassten Zellenoberteilen
Batterie-LadegeräteMuss das Laden der Batterie dauernd überwachen/regeln. In Werkstätten auch für Belastungstest zuständig.
BatteriesensorErfasst die History der Batterie, Vorhersagen über deren Spannungs-, Restladungs- und Kapazitätsentwicklung
BCD-Zähler (Digitalelektronik)Statt mit 4 Bit bis 16 wird hier bis 10 gezählt. Annäherung des Binären an das Dezimalsystem
Bearbeitung (Zylinderkopf)Hier geht es hauptsächlich um die Ventile, Ventilsitze und -führungen.
Bedienung (Lenkrad mit Tasten)Symbolerklärung für Lenkradtasten
BedienungassistentNachtsicht, Verkehrszeichenerkennung, Spurassistent, Unfallvorbereitung, autom. Bremsung, Interkommunikation u.a.
Begriffe der LackierungElektrophorese, -statik, Füller, Tönfüller, Decklack, Kunstharzlack, Wasserlöslichkeit
Behinderten-FahrzeugeFrüher viel Mechanik, zunehmend Elektronik, vieles rückbaubar, fahrtechnisches Gutachten, Förderung
BeleuchtungWeiß vorn, rot hinten, Fahrbahn ausleuchten ohne Blendung, autom. Reichweiten-, Kurvenregelung
Beleuchtung
(Leuchtdioden)
Ausfallsicher, energiesparend, designfreundlich, Erkennungsoptik
Beleuchtung
(Tagfahrlicht)
Noch wichtiger für Erkennungsoptik, diffuse LED-Lichtflächen nur vorn, nicht mit Standlicht zu verwechseln
(Zusatz-)
Beleuchtung
Gesetzl. Bestimmungen klären, bei langen Kabelwegen oder wenig Querschnitt -> Arbeitsstromrelais, getrennt absichern
Benelli1911 von 6 Brüdern gegründet, 1921 Serienfertigung, 1969 Weltmeister, 1971 deTomaso, 2005 Qianjiang (China),
BentleyGegr. 1919 von Walter Owen B., ab 1921 Auslieferungen, Verkauf durch Rennerfolge, 1931 -> RR, 1998 -> VW
Benz1883 Carl Benz -> Zweitaktmotoren, 1885 Dreirad, 1900 größte Autofabrik der Welt, ab 1903 ohne Benz, 1926 Fusion Daimler
BenzinKohlenwasserstoffverbindung, aus Erdöl destilliert, Klopffestigkeit durch Additive
Benzin statt DieselNicht starten, Tank auspumpen, sehr teure Einspritzanlage akut in Gefahr
Benzin (Zusatzinformation)Zu geringe Oktanzahl kann Motor gefährden, nach evtl. Falschbetankung vorsichtig weiterfahren, Tank auffüllen.
Benzin-DirekteinspritzungSehr wichtige Weiterentwicklung, mehr Leistung, weniger Verbrauch, teurere Einspritzanlage
Benzin-Direkteinspritzung (Aufladung)Aufwendige Zusatzeinrichtung für Verbrauchsvorteile mit kleineren Motoren (Downsizing)
Benzin-Direkteinspritzung (Brennraum)Wenig Platz im Zylinderkopf für je zwei Ventile, Einspritzung und Zündkerzenschacht
Benzin-Direkteinspritzung (Kraftstoffsystem)Aufteilung in Niederdruck- (Förderung) und Hochdrucksystem (Einspritzung), 30 - 200 bar
Benzin-EinspritzpumpeLange Zeit Alternative zum Vergaser, von Direkteinspritzung abgeleitete Saugrohreinspritzung mit Reihenpumpe
Benzin-EinspritzsignalAnschluss Einspritzventil möglich, unterscheidet zwischen nur Ansteuerung und voller Funktion.
BenzinabscheiderVorschrift für Kfz-Betriebe, um Benzin und andere Stoffe leichter als Abwasser von diesem zu trennen
Benzineinspritzung (Bild)Herkömmliche Saugrohr-Einspritzanlage mit Systemdruck- und Leerlauffüllungsregler
Benzineinspritzung (Druckregler)Rein hydraulisch arbeitender Regler mit Membran, Feder und Anschluss für den Rücklauf
Benzineinspritzung (Verteilerrohr)U-Verteilerrohr zur Versorgung von 12 Zylindern
Benzineinspritzung (die Erste)1954 im ersten Viertakt-Direkteinspritzer (300 SL) verwendete Einspritzpumpe
BenzinmotorVerbrennung des Gemischs mit hochoktanigem Kraftstoff wird durch Fremdzündung eingeleitet.
Benzinmotor (Abgasuntersuchung)Frühe Form der Überprüfung hauptsächlich des Lambda-Regelkreises
Benzinmotor (Vergleich zum Dieselmotor)Mischungsverhältnis, Drehmoment-/Leistungsverlauf, Kraftstoffverbrauch, Abgasverhalten, Gesamtwirtschaftlichkeit
Berlina, BerlinettaSpezialbezeichnungen für Besonderheiten der Karosserie u.a. im Laufe der Zeit
BerufsschuleMarkenübergreifender Unterricht mit theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen
Berufswunsch (Kfz)Kfz-Mechatroniker lernt praktische Anwendung von z.T. komplizierter Theorie mit Gespür für Kundendienst
Beschleunigung (Vergaser)Mit dem Gaspedal mechanisch verbundene Einspritzung zur Anfettung
Beugungswinkel (Kugelgelenk)Großer Beugungswinkel des Kugelgelenks prädestiniert es für Einsatz an der Lenkachse außen.
Beulendoktor (Karosserie)Für Laien besonders gegen Ende nicht mehr nachvollziehbare Kunst, Beulen ohne Neulackierung zu entfernen.
Bi-Turbo (Aufladung)Parallele Anordnung zweier Turbolader meist für zwei Zylinderbänke
Bi-Xenon (Scheinwerfer)Auch für Fernlicht geeigneter Xenon-Scheinwerfer
Big Block (Amerikanischer V8-Motor)Besondere, vom Laien meist nicht unterscheidbare Form des klassischen V8-Zylinderblocks
Bildschirm (Bordcomputer)Zunehmend auch für die gebräuchlichen Anzeigen das Auto eroberndes Display mit computergesteuerter Pixelgrafik
Bilux-Lampe (Halogen)Glaskolben enthält je eine Wendel für Abblend- und Fernlicht, erstere durch ein Blech nur den oberen Teil des Reflektors beleuchtend.
Bimetall (Startautomatik)2 miteinander verbundene Metallstreifen verschiedener Wärmeausdehnung bewirken Anreicherung durch elektr. Erwärmung
BiodieselKraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, noch überwiegend Lebensmitteln, später Bioabfall?
BioethanolAlkohol, der als Benzinersatz sogar die Oktanzahl erhöht, gut für mehr Leistung, allerdings deutlich geringerer Heizwert
BiomasseAlles, was nachwächst und sich zu Kraftstoff verarbeiten lässt
Bitumen (Kraftstoffherstellung)Meist preisgünstigstes Endprodukt der Erdöldestillation für Straßenbau und Dachflächen
Blattfeder (Radaufhängung)Ein oder mehrere Streifen aus Federstahl werden zusammengefasst und federn, dämpfen und führen die (meist Starr-)Achse.
Bleche (Abschnittsreparatur)Karosserieteile werden nicht komplett ausgetauscht, sondern an speziell gebördelten Trennlinien zusammengesetzt.
BleibatterieWegen ihrer Zuverlässigkeit noch Standard im Kfz-Bereich, deutlich schlechtere Leistungswerte gegenüber Lithium-Batterie
Blinkanlage (Schaltung)Zusammenfassung von Blink- und Warnblinkanlage zu einer die Funktion darstellenden Animatiom
Blinkgeber (Astabile Kippstufe)Wechselspiel von 2 Transistoren, über Kondensatoren jeweils für eine genau festgelegte Zeit aufgeladen/entladen
BMWAb 1916 Flugmotorenhersteller, 1923 Motorräder, 1929 Autos, nach dem Krieg insolvent, größter Oberklasse-Produzent
Bodenfreiheit (Achsantrieb)Der Achsantrieb (Korb) angetriebener Starrachsen wird kleiner durch Aussenplaneten -> mehr Bodenfreiheit
Bodenhaftung (Allradantrieb)Verteilung des Antriebsmoments auf alle Räder -> mehr Seitenführung, mehr Kontaktfläche Boden-Antriebsräder
Bogenmaß (Formel)Der Weg auf dem Kreisbogen in Abhängigkeit vom zugehörigen Winkel
BootsanhängerNeben Rostschutz ist Verstellbarkeit von allen möglichen Parametern für die verschiedenen Bootsformen wichtig.
Bootsmotor (Außenbord)Bootsantrieb, komplett mit Motor, Z-Antrieb und Propeller
BordcomputerNicht mehr einzugrenzende Funktionsvielfalt einer zentralen Steuerung beinahe aller Teilbereiche moderner Kfz
Bordcomputer (Bild)Bedienung am besten mit Kombination von Dreh-Druckknopf und nicht zu vieler Tasten, evtl. Touchscreen
BordnetzZiemlich ausufernde Leitungstränge, zunehmend auch aus Glasfaser, vereinfacht durch Datenübertragung.
BorgwardKfz-Alleinunternehmer (1939- 1963) mit Teilmarken wie LLoyd und Hansa, großen Teilerfolgen, zu schnell zu viele Modelle?
Boxer-SechszylinderNicht nur von Porsche, aufwendig, kurze Bauweise, niedriger Schwerpunkt
Boxer-VierzylinderNicht nur für den VW-Käfer, aufwendiger als Reihenmotor, kurze Bauweise, niedriger Schwerpunkt, weniger Massenkräfte
Boxer-ZweizylinderBerühmt in BMW-Motorrädern, aufwendig, kurze Bauweise, niedriger Schwerpunkt, weniger Massenkräfte
Boxermotor (BMW)Von 1923 bis heute produzierter, luftgekühlter Motorradmotor mit Kardanantrieb zum Hinterrad.
Boxermotor (Porsche)Bis 1997 luftgekühlter Sechszylinder, siebenfach gelagerte Kurbelwelle, inzwischen bei der mehr als dreifachen Leistung angelangt
Boxermotor mit Turbolader (Porsche)Ab 1974 angebotene Motorvariante, zuvor im Rennsport ausprobiert, berühmt durch Ladeluftkühler im Heckflügel
BreakFranzösischer Kombi, früher hinten offen mit längs zur Fahrtrichtung angeordneten Sitzen
Breitband-LambdasondeIm Gegensatz zur Zweipunktsonde genaue Messwerterfassung möglich, auch für Dieselmotoren geeignet
Bremsassistent (Bremskraftverstärker)Bremspedal wird bei Gefahr zwar schnell, aber nicht kräftig genug getreten. Das erkennt und korrigiert der Bremsassistent.
Bremsbacken (Lkw-Trommelbremse)Durch Drehen einer von außerhalb der Trommel kommenden Welle werden die Bremsbacken mit diesem Nocken gespreizt.
BremsbelagWichtiges Bindeglied zwischen Bremsbacke/Bremskolben und Trommel/Scheibe
Bremse (Schwimmrahmen)Vorläufer der Faustsattelbremse, Kolben nur auf der Innenseite, noch nicht mit geschütztem Schiebemechanismus
Bremse (Spannkraft)Abhängigkeit der am Umfang gemessenen Kraft von der, mit der die Beläge gegen den Stahl gedrückt werden
BremsenDurch Reibung feststehender Beläge zu mit den Rädern drehenden Scheiben/Trommeln erzeugte Verzögerung.
BremsflüssigkeitWichtiger Teil der hydraulischen Bremsanlage. Überträgt nahezu reibungsfrei Bremsdruck.
Bremskraft (Formelsammlung)Abhängigkeit der am Umfang gemessenen Kraft von der, mit der die Beläge gegen den Stahl gedrückt werden
BremskraftreglerVerhindert Überbremsung der Hinterachse bei Teilbremsung und wenig Achslast hinten.
BremskraftverstärkerUnterstützt die Pedalkraft beim Bremsen bei Fahrzeugen mit Drosselklappe durch Unterdruck, sonst extra Pumpe.
Bremskraftverstärker (Bremsassistent)Unterstützt Bremskraft zusätzlich, wenn das Bremspedal zwar schnell, aber nicht kraftvoll genug gedrückt wird.
BremskreisaufteilungEs gibt nur noch v/h oder v. rechts/h. links und v. links/h. rechts. Zwei Kolben im Hauptbremszylinder nötig.
Bremsleistung (ABS)ABS nutzt durch Schlupf von 20-35 % zugunsten der Lenkbarkeit nicht die volle Bremsleistung.
Bremslichtschalter (Anti-Blockier-System)Bei älteren ABS-Systemen kann eine Funktionsstörung durch einen Defekt beim Bremslicht ausgelöst werden.
Bremspedal (Formel)Wie stark wirkt sich eine bestimmte Fußkraft am Pedal auf den Hauptbremszylinder aus?
BremsprüfstandEin Elektroantrieb bewegt Rollen, was die Simulation eines Bremsvorgangs auf der Straße ermöglicht.
Bremsprüfstand (Auswertung)Die der Drehrichtung des Elektroantriebs entgegen wirkenden Kräfte erlauben Rückschlüsse auf die Bremswirkung.
Bremsscheibe (innenbelüftet)Fahrtwind und Eigenbewegung erzeugen einen Luftstrom in das Innere der Bremsscheibe
Bremsscheibe (kohlefaserverstärkt)Besonders standfeste, leistungsstarke, aber auch teure Ausführung der Scheibenbremse
Bremstrommel (Ausdrehen)Verfahren und im Reparaturfall den Austausch der Bremstrommel(n) zu vermeiden
Bremstrommel (Bauarten)Durch Anordnung von Bremszylinder(n) und Anlenkung der Bremsbacken die Selbstverstärkung zu erhöhen
Bremsventil (Druckluftbremse)Mit dem Bremspedal verbundene Regeleineinheit für den Druckaufbau in den Radbremszylindern
Bremsverzögerung (Formel)Entspricht der Geschwindigkeitsänderung pro Zeit
Bremsweg (Formel)Zurückgelegter Weg zwischen Einsetzen der Bremswirkung und Stillstand
Bremswelle (Trommelbremse)Verbindung zwischen Druckluft-Bremszylinder und Bremsbacken
Bremszeit (Formel)Zeit zwischen Einsetzen der Bremswirkung und Stillstand
Brennpunkt (Abblendlicht)Beim Abblendlicht liegt die Leuchtquelle vor dem Brennpunkt eines Parabolspiegels
Brennraum (Viertaktverfahren)Wird durch den zunehmend unebenen Kolbenboden und die Form des Zylinderkopfs bestimmt.
BrennraumformIst für das Leistungsverhalten, den Kraftstoffverbrauch und die Qualität der Abgase enorm wichtig.
BrennstoffzelleAus Wasserstoff oder Methanol wird direkt Strom erzeugt, bei Wasserstoff völlig frei von schädlichen Abgasen.
Brennstoffzellen-FahrzeugFahren als Prototypen, scheitert noch an Kosten, fehlenden Tankstellen und regenerativer Wasserstofferzeugung.
Brennweg (Vierventiler)Zündkerze (Benziner) oder Einspritzdüse (Diesel) in der Mitte -> ideale, nach allen Seiten gleich lange Brennwege.
Bronze (Kupfer)Legierung aus Kupfer (Cu) und Zinn (Sn)
BTLAus Naturprodukten gewonnener Treibstoff
BugattiBesonders zwischen den beiden Weltkriegen hervorgetretene Edelmarke aus dem Elsass
Bus (Auswuchten)(Reise-)Bus hat oft sogar vorne Einzelradaufhängung -> eher Bedarf an Auswuchten, auch durch Tempo 100
Bus (Niederflurtechnik)Wegen möglichst niedrigem Boden ganz hinten angeordneter Fahrzeugantrieb
Bus (Vordere Radaufhängung)Vorderradaufhängung beim Bus wird der im Pkw immer ähnlicher, allerdings stärker dimensioniert und mit Achsschenkel
(Doppelgelenk-) BusBus mit Heckmotor, zwei durchgehende Anhänger mit je einer gelenkten Achse
Bypassventil (Turbolader)Der Ladedruck wird reduziert, weil die Abgabe statt auf dieTurbinenschaufeln direkt in die Abgasanlage geleitet wird.




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