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 Getriebe Sequentielles Getriebe
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Entwicklung hin zu automatisierten Schaltgetrieben

Sollen uns die Verbrennungsmotoren noch längere Zeit erhalten bleiben, hat das sequentielle Getriebe wahrscheinlich mit Doppelkupplung die besten Chancen. Da mehr als sechs Gänge für eine große Spreizung und Kraftstoffeinsparung von Hand kaum zu schalten sind, kommt die Entwicklung an einer Automatisierung wohl nicht vorbei. Ein wichtiger Konkurrent ist die Vollautomatik, die sich ebenfalls in Richtung Kraftstoffersparnis durch mehr Gänge und weniger Einsatz des Drehmomentwandlers verändert.

Gangzahl kann noch ohne großen Mehraufwand wachsen.

Ziel der Entwicklung ist wohl noch nicht, die Vollautomatik abzulösen. Im Bild deutlich erkennbar ist allerdings der Trend zur Modularisierung. Im Prinzip ist auf ein herkömmliches Schaltgetriebe eine Betätigungseinheit für Kupplung und Schaltung aufgesetzt. Wenn die Gänge nicht einzeln geschaltet werden müssen und der Schaltvorgang fast ruckfrei abläuft, könnte die Anzahl der Gänge sogar noch bis auf acht wachsen. Diese Anzahl von Gängen (siehe Lkw!) sind bei geschickter Auslegung mit der gleichen Anzahl von Gangrädern realisierbar wie sechs Gänge.

Betätigung modulartig auf Schaltgetriebe angeordnet

Im Bild ist ein komplettes Schaltgetriebe für Quereinbau mit angesetztem fünften Gang und Achsantrieb ganz rechts zu sehen. Links die Druckerzeugungs- und Vorratseinheit. Rechts wird mit Hilfe der Hydraulik die Schaltmechanik des Getriebes bedient. In der Mitte wird die Kupplung mit Pneumatik (Unterdruck) betätigt. Natürlich bedeuten diese Anbauten Mehrgewicht, das aber irgendwann einmal durch den Wegfall der Synchronisation ein wenig kompensiert wird. 10/08

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