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Reisen USA 2007 - Teil 1
        USA 2007 (part 1)

Chevrolet Impala, nobel geht die Welt zugrunde - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Tagebuch vom 21. Juni bis 27. Juli 2007

Donnerstag, 21.06.2007

Der Zug ist pünktlich, allerdings sehr lang. Zwei ICEs passen so gerade an den Bahnsteig. Natürlich ist unser Wagen einer der letzten. Als Belohnung winken Sitze in Fahrtrichtung mit angenehmem Sitzkomfort. Eigentlich soll er in einer knappen Stunde schon in Frankfurt sein. Dagegen spricht, dass wir nach gefühlten 10 Minuten Fahrt noch einmal von der Rheinbrücke aus den Dom mit dem Hauptbahnhof sehen, den wir längst verlassen zu haben glaubten. Aber dann legt er los. Die Autobahn neben uns als Berg- und Talbahn. Lastwagen scheinen zu stehen, Pkw kommen wegen dem Regen auch nicht viel schneller voran. Und dann diese Regenschleppe, die einzelne von ihnen hinter sich herziehen.

Frankfurt Flughafen wird mit nur einer Minute Verspätung erreicht. Doch dann ist Geduld und immer wieder Geduld angesagt. Wer kann zu diesem Zeitpunkt schon ahnen, dass die reine Flugzeit nach Washington DC etwa genau so lang sein wird, wie die Zeit zwischen Abfahrt von zu Hause und dem eigentlichen Abflug. Doch der Reihe nach. Zunächst sind in größeren räumlichen Abständen drei Gepäck- und teilweise Körperkontrollen mit längeren S-förmigen Warteschlangen zu absolvieren. Wir sind schon so daran gewöhnt, dass wir uns auch vor dem eigentlichen Boarding-Room anstellen, obwohl das gar nicht nötig ist.

Endlich im Flieger erreicht uns die zaghafte Botschaft des Cheffliegers an Bord, es könne wegen eines Gewitters über dem Flughafen noch etwas dauern. Warum sind wir nicht im Flughafengebäude geblieben? Nach und nach kommt die ganze Wahrheit ans Licht mit einer längeren Warteliste einzelner Flugzeuge und Computerproblemen am Terminal. Um es kurz zu machen, nach 2,5 Std Flugzeug sitzen sind wir immer noch in Frankfurt. Wir werden deutlich später in Washington landen. Das Bordpersonal bemüht sich erkennbar um Freundlichkeit, was allerdings durch eine überharte Landung z.T. wieder kaputt gemacht wird. Noch nicht einmal auf einen Lufthansa-Linienflug kann man sich verlassen.

Wider Erwarten sind die Zoll-Formalitäten trotz Finger scannen und Foto recht einfach. Die drei nötigen Fragebögen haben wir schon im Flugzeug ausgefüllt. Gut wegen der vorzeigbaren Adresse, dass wir schon ein Motel gebucht haben. Draußen erwischen wir sofort den richtigen Bus zum Auto-Verleiher. Auch einen Leihwagen haben wir für die ganzen fünf Wochen gebucht. Der Mann am Schalter will mich unbedingt zu einem größeren Wagen überreden, aber ich bleibe standhaft beim kleinsten Modell. So ganz ohne Schröpfung komme ich allerdings nicht davon, weil er mir doch eine Kaskoversicherung und die erste Pflicht-Tankfüllung aufdrückt. Meine kleine Rache kommt draußen, als sich (erwartungsgemäß) herausstellt, dass gar kein kleiner Wagen da ist. So fahren wir mit einem knapp 3300 Meilen gelaufenen Chevrolet Impala vom Hof. Kosten, wenn denen nicht noch ein Trick einfällt: gut 1000 Euro (unbegrenzte Kilometer, Vollkasko und Kanada-Erlaubnis). Da war übrigens auch die Überlegung, unsere Rundreise in Washington und nicht in New York zu beginnen. Der Flug wäre nur unwesentlich billiger gewesen, der Leihwagen allerdings viel teurer.

Vorsichtig strebe ich der Stadt zu. Nach und nach erschließen sich mir einige Funktionen. Eine Bedienungsanleitung hat der Wagen leider nicht. Irgend etwas V6-artiges brabbelt da vorne leise vor sich hin und zerrt bei etwas zu viel Gas heftig an den Vorderrädern. Auf dem Highway nähern wir uns bei leicht regnerischem Wetter nach ca. einer halben Stunde von Westen her der Stadt.

Wir haben nur eine ungefähre Richtung und keinen Stadtplan. Nach dem Chinesenviertel gehts in Richtung Osten. Draußen stellt sich eine unerwartete Tristesse ein, bei der man dazu neigt, alle Türen zu verriegeln. Sollten wir hier ein Motel gebucht haben? An einer Tankstelle fragen wir einen Farbigen um Rat. Natürlich habe ich 'Capitol Height' falsch ausgesprochen und werde durch Wiederholung sanft verbessert. Erwartungsgemäß stellt sich heraus, dass wir uns nicht nur ein wenig verfahren haben. Man kann es aber nur einen kurzen Moment lang auf seinem Gesicht wahrnehmen. Dann folgt eine äußerst präzise Wegbeschreibung über zwei Autobahnstücke und einen Highway. Zur Sicherheit schreiben wir es auf und sind nach ca. einer halben Stunde Fahrt etwas müde am Motel. Auch hier scheint es nicht so besonders sicher zu sein, denn schon der Wachdienst-Officer prüft beim Aussteigen die Personalien und gibt keineswegs unfreundlich, aber bestimmt Anweisung, das Auto da hinten zu parken und den von ihm geschriebenen Zettel einzulegen, sonst werde es abgeschleppt.

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