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Diesel-Einspritzung Pumpedüse
        Pump Injectors

Zusätzliche Nocken auf der Nockenwelle betätigen Pumpedüse-Elemente - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe





Englische Version

Aufgabe

Sie ermöglicht durch das Fehlen der sonst üblichen Hochdruck-Einspritzleitungen Einspritzdrücke von über 2000 bar(!) und eine präzise elektronische Regelung ohne unkontrollierbare Druckwellen und Volumenerweiterung der Leitung. Sie sorgt für einen höheren hydraulischen Wirkungsgrad.

Funktion

Eine Pumpedüse ist die Kombination eines Pumpenelements mit einem sehr schnell schaltenden, elektrischen Hochdruck-Magnetventil (Bild oben rechts) und einer Lochdüse. Der Kraftstoff wird vom Tank über (die Vorwärmung und) den Filter zu den einzelnen Pumpenelementen direkt im Zylinderkopf des Direkteinspritzers gefördert. Das Magnetventil schließt den Pumpenraum zum Förderbeginn und öffnet ihn zur Rücklaufleitung bei Förderende. Die Motor-Nockenwelle erzeugt durch mechanische Übertragungselemente in der Pumpedüse jedes einzelnen Zylinders den Hochdruck.

Nachteil

Die Einspritzanlage muss stärker als bei allen anderen Einspritzsystemen in die Konstruktion des Motors einbezogen werden.

Entwicklung

Die Einspritzdrücke werden eher noch steigen, die Einspritzung in noch mehr Zyklen aufgeteilt und die Bauelemente werden wohl noch kleiner werden.


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