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 Radaufhängung McPherson-Federbeine
        McPherson Strut

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Englische Version

Besonders geringe ungefederte Massen!

Stoßdämpfer mit Domlager statt oberem Querlenker

Wenn man versucht, eine Radaufhängung besonders für die Vorderachse so einfach, kostengünstig und Platz sparend wie möglich zu gestalten, kommt man fast zwangsläufig zu der McPherson-Federbein-Achse. Wie elegant die Radführung an der Antriebswelle vorbeikommt, sieht man in Bild 5. Als Weiterentwicklung der Doppel-Querlenker-Radaufhängung wird hier der obere Querlenker weggelassen und die Radführung teilweise dem Dämpfer übertragen. Der ist dann auch entsprechend dimensioniert, z.B. mit einer dickeren Kolbenstange. Er endet oben mit dem sogenannten Domlager, das die Verdrehung des kompletten Dämpfers ermöglicht. Die meist vorhandene Schraubenfeder wird ebenfalls komplett mit den Lenkbewegungen geschwenkt. Statt einer um den Dämpfer gewickelten Feder ist auch eine Drehstabfederung am verbleibenden unteren Querlenker möglich. Wir sprechen dann von einem 'Dämpferbein'.

Schräge Schwenkachse, evtl. einstellbare Spreizung

Das besondere Kennzeichen der McPherson-Federbein-Achse ist die direkt mit dem Dämpfergehäuse verbundene Radlagerung. Geschieht dies durch Schrauben (Bild 4), ist der Winkel zwischen beiden evtl. verstellbar. Übrigens ist die Schwenkachse unabhängig von der Kolbenstangenachse. Sie verbindet die Mitte des Domlagers oben mit dem Kugelkopf am Querlenker unten. Ihre Richtung kann man meist an der Schraubenfeder erkennen, die wie hier in Bild 2 meist schräg zum Dämpfer angeordnet ist. Der untere Querlenker kann noch durch einen einfachen Lenker (Bild 6) ersetzt werden. Den zweiten Teil bildet dann der Stabilisator, der mit diesem unmittelbar verschraubt wird. In den übrigen Bildern hat er einen eigenen Lenker zum jeweiligen Querlenker.

Durch größere Reibung an der Kolbenstange spricht die McPherson-Federung nicht ganz so leicht an wie andere Radaufhängungen.

Patent von 1949
Earl S. McPherson
(1891-1960)
Chefingenieur GM





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