Mit möglichst großem Wirkungsgrad soll der Luftpresser die Versorgung der Druckluftbremse und evtl. Luftfederung sichern. Dabei gibt es Einzylinder- und Zweizylinder-Kompressoren (Bilder) mit Luft- (Bild 3) und Wasserkühlung (Bild 1), die über Riemen- oder Zahnradtrieb mit der Kurbelwelle des Motors verbunden sind.
Funktion
Er ähnelt dem Hubkolbenmotor und als Zweizylinder im Kurbeltrieb dem Zweitaktmotor. Statt nockenbetätigem Ventiltrieb reichen ihm zwei Rückschlag-Flatterventile je Zylinder. Er ist an der Schmierölversorgung des Motors direkt oder über eine Leitung (Bild 2) angeschlossen und bezieht die Luft von Luftfilter. Ihm folgt der Druckregler, der ihn entweder dazu zwingt, einen Druck von 8 bis 12 bar zu erzeugen oder sich auszuruhen, wenn sein Druck in die Atmosphäre entlassen wird. Moderne Luftpresser sind mit Leerlaufeinrichtungen versehen, die eine unnötige Druckerzeugung dann vermeiden, wenn sie vom System nicht gebraucht werden.