Zur Startseite A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Suche ImpressumKontakt

Digitaltechnik

LIN-Bus

Typischer Datenblock im Lin-Bus

Englische Version


LIN-Busdominantrezessiv
Spannung (U)ca. 0,7 Vca. 12 V

Einfacher, kostengünstiger, nicht so schnell

Der LIN-Bus ist die kostengünstigere Alternative zum CAN-Bus. Hier werden intelligente Sensoren mit einfachen Controllern kombiniert, die Signale filtern und umwandeln können. Ein Haupt-Steuergerät (Master) arbeitet mit bis zu 16 untergeordneten (Slaves) zusammen. Die Spannung bewegt sich zwischen ca. 0,7 V und knapp 12 V. Typische Anwendung wäre das Einsammeln von Daten durch das Motor-Steuergerät, das seinerseits im CAN-Bus integriert ist. Es sind aber auch Aktoren im LIN-Bus möglich. Die Datenübertragungsrate ist mit max. 20 KBit/s deutlich geringer als im CAN-Bus.

Master/Slave-Prinzip

Im LIN-Bus wird nicht erst die Priorität bestimmt, denn der Master hat das Sagen. Er kann (bei Sensoren) anfragen und (bei Aktuatoren) zum Handeln auffordern. Nur wenn es gilt, aus dem bei jedem Bus üblichen Sleep-Modus zu erwachen, darf ein Slave unaufgefordert eine Botschaft senden. Da es sich wie beim CAN-Bus um eine serielle Datenübertragung (Bits in Folge) handelt, ist auch hier eine Synchronisierung der Zugriffs- bzw. Abtastraten notwendig (siehe CAN-Bus).

Nachricht besteht aus Header und Response.

Die Beendigung einer Sendepause geschieht durch Absenkung der Spannung durch den Master für die Dauer von mindestens 13 Bits. Nach einer weiteren Phase der Synchronisierung wird ein Slave durch einen 4-Bit-Identifier eindeutig bestimmt. Ist der angesprochene ein Aktuator, so stehen für diesen im Datenblock weitere Informationen. Ein Sensor hingegen würde die angeforderte Information im Datenblock hinzufügen. Nur dieser würde also antworten.

Im Protokoll minimale Fehlerbehandlung

Es gibt keine Bestätigung des korrekten Empfangs einer Nachricht. Der Master sendet und liest gleichzeitig und bemerkt auf diese Weise schon gewisse Störeinflüsse. Liegen allerdings Fehler z.B. durch partielle Leitungsunterbrechungen vor, so merkt das der Aktuator, weil am Ende vielleicht die Checksumme nicht stimmt. Er betrachtet die Nachricht nicht weiter. Zusätzliche Fehlerbehandlungen sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. 12/09



Haben Sie auf dieser Seite einen Fehler entdeckt, klicken Sie auf ...
- Bilder, Animationen, Videos erscheinen nicht,
- Fehler bei der Textgestaltung bzw. Rechtschreibung,
- inhaltliche Fehler, falsche oder verdrehte Darstellung,
- Links im Mittelteil, die zu einer Fehlermeldung führen,
- Formel falsch oder falsch umgestellt (nur bei Formelsammlung),
- Rechnung unbrauchbar, Ergebnis falsch (nur bei Formelsammlung).



kfz-tech.de   Seitenanfang   Stichwortverzeichnis

2001 - 2012 Copyright für Programme, Texte, Animationen und Bilder: H. Huppertz - Email: harald.huppertz@t-online.de

Radwechsel (Spiel) Kraftstoff sparen Seiten mit Videos Prüfungen - Tests Tolle Bücher Formelsammlung Reisen