Module werden immer beliebter. Damit sind Bauteile oder Baugruppen gemeint, die im Fahrzeug in einem bestimmten Bereich angeordnet sind und zusammengefasst werden, auch wenn sie zu verschiedenen Systemen gehören. Der Prozess begann in der Fertigung noch vor 1990 und hat zumindest für den Fahrzeughersteller handfeste Vorteile, denn einen großen Teil der Entwicklungs- und Testarbeit übernimmt der Zulieferer. Das System hat diese auch näher zum Hersteller gebracht, bisweilen sogar auf das gleiche Gelände.
Funktion
Die Kühlmodule sind zum festen Bestandteil der Karosserie geworden. Sie werden in Crashtests einbezogen. Längst sind schon nicht mehr alle Bauteile am Kühler befestigt. Es gibt einen stabilen Rahmen, in dem u.U. sogar einzelne Komponenten ausgetauscht werden können. Das Modul vom Porsche Cayenne (Bild 1 und 2) unterscheidet sich von dem des Ford Fiesta (Bild 3) allein schon vom Kühlbedarf und der Komplexität der Scheinwerfer her. Aber beiden gemeinsam ist, dass sie die Verbindung zwischen den beiden vorderen Enden der Längsträger darstellen. Meist ist es geschraubt und kann auch z.B. für den Triebwerksausbau relativ leicht entfernt werden.