Einen Reihen-Sechszylinder - auch für die Nutzfahrzeuge - gibt es bei Volvo seit 1929 im PV 651. Mit dem PV 652 kommt die hydraulisch betätigte Bremse. Der PV 36 wiederum hat als erster Wagen der Firma eine mehr stromlinienförmige Karosserie. Man vermutet, dass er vom Chrysler Airflow abgeleitet wurde. Doch handelt es sich keineswegs um eine selbsttragende Karosserie, sondern alles ruht auf einem stabilen und schweren Rahmen. Also ist der Wagen weder leicht noch besonders geräumig, was ihn mit seinem innovativen Äußeren schwerfällig für den Verkauf macht. Als besonders positiv wird der Fahrkomfort dieses Wagens empfunden. Aus den Problemen mit dem Absatz des PV 36 entstehen die kostengünstigeren Modelle PV 51 und 52. Der Preis ist immer noch nicht mit den Mitbewerbern der Klasse vergleichbar, aber inzwischen hat die Firma den Ruf, qualitativ gute Autos zu bauen. Insgesamt macht die Karosserielinie das Fahrzeug etwas schmaler, aber durch die Einsparungen, z.B. durch Wiedereinführung der vorderen Starrachse sinkt das Gewicht um gut 100 kg. So ist der PV 51 die Rückkehr zum bezahlbaren Auto mit deutlichen Abstrichen, während der PV 52 hier wieder mehr zu bieten hat. Nachdem sich der PV 51 einigermaßen durchgesetzt hat, kommt der PV 52 mit wieder mehr Komfort als nur einem Scheibenwischer und einer Sonnenblende. Es gibt serienmäßig Heizung mit Scheiben-Defroster, Armlehnen und klappbare Rücksitze u.a. Ein Jahr später gibt es eine Spezial-Version, bei der auch die farbliche Gestaltung innen und außen der modernen Karosserie angepasst wird. Es folgen noch weitere Versionen, die eigentlich 653 bis 656 heißen müssten, denn die erste Ziffer ist zu dieser Zeit für die Zahl der Zylinder und die zweite für die Sitzplätze reserviert. Erst dann folgt die Versionsnummer.
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