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  Volvo PV 164




MotorReihen-Sechszylinder
Hubraum (Bohr. * Hub)2979 cm³ (88,9 mm * 80 mm)
Verdichtung9,2 / 10 : 1
MotorsteuerungOHV (Kipphebel)
Gemischaufbereitung2 SU-Vergaser/L-Jetronic, thermostatisch geregelte Ansaugluftvorwärmung
Drehmoment206/231 Nm bei 2500/min
Leistung96/118 kW (130/160 PS)
Nenndrehzahl5000/5500/min
BauartFrontmotor mit Hinterradantrieb
GetriebeViergang, Overdrive, Dreigang-Automatik
Aufhängung vornDoppelquerlenker
Aufhängung hintenStarrachse, Schraubenfedern
LenkungKugelumlauf mit variabler Übersetzung
Bremsen v/hScheiben, später innenbelüftet
Radstand2700/2720 mm
Länge4705 - 4870 mm
Breite1735 mm
Höhe1435 mm
Leergewichtab 1380 kg + Fahrer(in)
Max. Geschwindigkeitca. 170/185 km/h
Baujahr1968 - 1975


Volvo hat in der Zeit vor dem Krieg eher eine Sechs- als eine Vierzylinder-Tradition. Im schwedischen Taxi leben diese seitengesteuerten Motoren noch eine ganze Zeit weiter. Als der Volvo 164 erscheint, gibt es diesen bereits seit zehn Jahren nicht mehr. Und der neue knüpft auch nicht an den alten, sondern am B20-Vierzylinder an. Man spart Resourcen, indem man Bohrung und Hub beibehält und diesen Motor im Prinzip um zwei Zylinder erweitert. Die Sparsamkeit in der Entwicklung geht noch weiter, stammt doch der ganze Wagen vom 145 ab, nur der Vorderbau wird verlängert und der vorhandene durch einen wertvoller erscheinenden Kühlergrill ersetzt.


Es ist gar nicht so einfach, die Marktchancen dieses anfangs doch etwas schwächlich motorisierten Autos zu erkunden. Denn die Konkurrenz auch außerhalb der USA von Mercedes, BMW, Opel Ford, Fiat u.a. ist groß und meist schneller als 170 km/h. Es ist wohl der durch die früheren Modelle erworbene Ruf der Solidität, zusammen mit einer relativ guten Serienausstattung, die sogar Lederpolster einschließt. Am meisten punktet man jedoch mit der Sicherheit, die in dieser Modellentwicklung über Radialreifen, Sicherheitslenkung, heizbare Heckscheibe, Kopfstützen, Automatikgurte, integrierte Überrollbügel, innenbelüftete Scheibenbremsen und besondere Vorsorgen für Seitenaufprall hinausgeht. Am Ende kommt der Wagen sogar noch mit besonders großen Stoßstangen und geänderter Front daher.


Technische Innovation begleitet ihn stärker als andere Volvo-Modelle. Er erlebt, wie sehr eine elektronische Benzineinspritzung den Motor auf Trab bringen kann, freilich, ohne seinen Benzinverbrauch nennenswert einzudämmen. Schließlich ist sogar seine Herstellung gründlich verändert. Im neuen Werk in Kalmar wird er seit 1973 zwar nur montiert, das aber auf einzelnen Wagen, die sich wie von Geisterhand durch die Hallen bewegen. Eine zu der Zeit völlig neue, arbeitnehmerfreundlichere Produktionsmethode. Diese können die Arbeit selbst unter sich aufteilen. Einzelne Wagen können sogar aus der Fertigungslinie herausgenommen werden. Alles Maßnahmen, die zu mehr Wohlbefinden und weniger Krankenstand führen sollen. 06/16





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