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Vauxhall



Bei der Übernahme von Opel durch den PSA-Konzern ist immer wieder auch von Vauxhall die Rede. Rechnet man bei Opel die wenig erfolgreiche Lutzmann-Produktion hinzu, dann ist man mit dem Bau von Automobilen nur knapp 4 Jahre früher als Vauxhall. Umgekehrt ist Vauxhall als Fabrik 5 Jahre älter.

Bevor also Adam Opel Nähmaschinen produziert, fertigt man schon 1857 stählerne Ausrüstungsgegenstände für die Schifffahrt. Den Namen des Londoner Stadtteils erhält die Firma erst sechs Jahre später bei der Übernahme durch Andrew Betts Brown.


Zu Beginn ist die Marke, anders als Opel, eher als Hersteller von Sportwagen bekannt, und im oberen Preissegment angesiedelt. Deren Zuverlässigkeit bestätigt der Sieg bei der Prinz-Heinrich-Fahrt 1910. Danach heißt ein Vauxhall-Modell sogar 'Prince Henry'. Gerühmt wird der Vierzylinder von 1919 mit 4,5 Liter Hubraum, 66 kW (90 PS) und nur ca. 1100 kg Gewicht. Ein reines Rennmodell gewinnt 1922 die Tourist Trophy.

Die Konkurrenz von Bentley und Sunbeam macht Vauxhall das Leben schwer. 1925 kommt die Firma unter das Dach von General Motors, etwas früher als Opel. Die sportlichen Modelle werden mit Sechszylindern weitergebaut. Seit dem Zweiten Weltkrieg produziert man biedere Familienmodelle. Heute werden alle Opel auch als Vauxhall angeboten. Die sportliche Version heißt jeweils 'XVR' statt 'OPC'. Ellesmere Port hat die Produktion des Astra von Bochum übernommen, Luton produziert den Vivaro. 11/17

4.500 Beschäftigte zählen die beiden Werke. Insgesamt geht man von 35.000 Arbeitsplätzen aus, die von der Firma abhängig sind. Wie wirkt sich der Brexit aus?

Jürgen Klopp hat auch in der Vauxhall-Werbung schon seinen Platz (siehe unten).










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