Ursprünglich ist der Aufbau des Typs 29 auf einem Käfer-Chassis gedacht, doch das erweist sich als zu schwach. So erhält schon der erste VW-Transporter eine selbsttragende Karosserie. Die nimmt allerdings die originalen Käfer-Baugruppen fast genauso auf wie der Plattformrahmen. Bei der geplanten Nutzlast von 750 kg (Leergewicht des Käfers!) müssen Bremsen und Federung bzw. Stoßdämpfer verstärkt werden.
Schauen Sie sich die Front an. Sie ist das Ergebnis von Windkanalversuchen. Wenn die Luft schon nicht nach oben und unten entweichen kann, soll sie es nach rechts und links tun. Die beiden Windschutzscheiben bilden deshalb einen Winkel, die Front ist gerundet. Angeblich erreicht man einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,44, was auch die nächsten beiden (!) Generationen nicht besser können.
Insgesamt gibt es wohl nur vier Prototypen. Crashtests sind noch nicht üblich. Immerhin kann sich das Ergebnis sehen lassen. Viel Raum wird über dem Motor für das Reserverad benötigt. Hier wird die zukünftige Entwicklung noch viel zu tun haben, bis der hintere Ladeboden das Niveau des normalen Bodens erreicht hat.
Nach mehreren Vorführwagen beginnt im März 1950 die Produktion. Nach zwei Kastenwagen am ersten Tag steigt die Produktion auf 10. Einen Monat später folgt der Kombi, den es im Jahr danach auch als Samba-Bus gibt. Dann ist auch der Pritschenwagen mit offenem Kasten in der Fertigung. 01/10