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1967 VW Transporter



Lesen Sie hier mehr zur Radaufhängung des T2

Kein Entwicklungssprung beim Heckmotor-Bulli ist so groß wie der 1967. Man hat das Gefühl, da steht ein vollkommen neues Auto. Sehr viel Licht gelangt durch die großzügige Verglasung ins Innere. Leider sind die vom Sambabus her bekannten vielen Fenster im Dach entfallen. Doppelt gebogen und einteilig, die vergleichsweise riesige Windschutzscheibe. 10 Zentimeter mehr Platz nach vorn machen sich deutlich bemerkbar. Erhöht wird der Komfort noch durch die neue Frischluftzufuhr.

Die neue Bequemlichkeit kann man schon ab dem ersten Fahrkilometer spüren. Die neue Längslenker-Hinterachse mit Doppelgelenkwellen (Bild 4) wertet das Fahrwerk spürbar auf. Zusätzlich werden die ungefederten Massen noch durch den Wegfall der Reduktionsgetriebe verringert. Die Vorderachse ist den neuen Federungseigenschaften angepasst. Fahrwerksmäßig erreicht der VW-Transporter damit Platz 1 vor der gesamten Konkurrenz.

Am Motor hat sich nicht viel verändert. Allerdings ist hier die Aufhängung weicher geworden, was dessen Geräusche noch einmal sehr deutlich verringert. Der Krafteinsatz erfolgt milde, wobei mehr Leistung angesichts der neuen Fahrwerkskonstruktion kein Problem wäre. Ansonsten wird man durch das neue Armaturenbrett entschädigt. Sogar die Handbremse ist jetzt ohne Vorbeugen erreichbar. Immerhin sind zum ersten Mal Befestigungspunkte für Sicherheitsgurte verbaut.

Fahren und Rangieren sind trotz insgesamt 15 Zentimeter mehr Außenlänge einfacher geworden. Dazu tragen die leichtgängige Lenkung und die gute Rundumsicht mit den entsprechend vergrößerten Spiegeln bei. Die Scheibenwaschanlage funktioniert jetzt mit Druckluft zum Nachfüllen bei jedem Tanken. Viel sicherer sind auch die Bremsen vor allem bei voller Zuladung geworden. Vor einem möglichen Defekt schützt die Zweikreisaufteilung.

Zum ersten Mal ist der hintere Boden des Laderaums abgesenkt. Trotzdem behält der Motor den großen Luftkasten und wird zumindest 1967noch nicht als Flachmotor eingebaut. Der Tank hat nach wie vor seinen Platz in Fahrtrichtung vor dem Motor. Der Laderaum hat also besonders im hinteren Teil an Volumen zugelegt. Hinzu kommt mindestens eine neue Schiebetür. In Verbindung mit einem verstärkten Boden sind sogar zwei Schiebetüren möglich. Übrigens hat die brasilianische Variante immer noch die alte Doppeltür. 10/13

In Brasileien wird er noch bis 2013 im Prinzip unverändert produziert.


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