
| VW Polo | |
| Motor | Reihen-Vierzylinder |
| Hubraum | 895/1093 cm³ |
| Bohrung / Hub | 69,5/69,5 / 59/72 mm |
| Verdichtung | 8,0/8,6 : 1 (Normalbenzin)/ 9,7 : 1 (Superbenzin) |
| Motorsteuerung | OHC (Schlepphebel) |
| Gemischaufbereitung | Einfachvergaser |
| Schmierung | Zahnrad-Sichelpumpe |
| Drehmoment | 62/77/85 Nm bei 3500 1/min |
| Leistung | 29/37/44 kW (40/50/60 PS) |
| Nenndrehzahl | 5900/5800/6000 1/min |
| Getriebe | Viergang - voll synchronisiert |
| Lenkung | Zahnstange ohne/mit Dämpfer |
| Aufhängung vorn | McPherson-Federbeine |
| Aufhängung hinten | Koppellenkerachse |
| Bremsen vorne | Schwimmrahmen mit Scheiben |
| Bremsen hinten | Trommelbremsen |
| Bremskreisaufteilung | diagonal mit neg. Lenkrollradius |
| Bauart | Frontmotor (quer) mit Frontantrieb |
| Erstbaujahr | 1975 |
| Sonderausstattung | Bremskraftregler |
Das könnte eine Lektion fürs Leben sein. Wann immer man etwas Neues beginnen möchte, erst einmal anfangen. Nicht lange konzipieren. Der Feinschliff kommt später. Für das VW-Werk war die Situation damals schwierig. Nach dem Golf brauchte man dringend ein Einstiegsmodell. Also griff man auf den Audi 50 zurück, verpasste ihm zusätzlich einen 900-cm³-Motor und eine abgespeckte Ausstattung und bot ihn zu einem vergleichsweise günstigen Preis an.
Alle möglichen Geistesblitze blieben dem Nachfolger vorbehalten. Und wenn man sieht, was aus dem Aschenputtel geworden ist, eine völlig eigenständige Modellreihe. Er hat sogar das Modell überlebt, von dem er abstammt. Manchmal lohnt es sich, einfach mit etwas zu beginnen, auch wenn die Konkurrenten schmunzeln.