In Fahrtrichtung vor dem Motor waren die Kupplung (rot), der Achsantrieb
und - vor der Hinterachse - das Getriebe eingebaut. Am Motor sind noch der Kühlluft-Einlass und die Zündspule zu erkennen. Sie wanderte später auf die andere Seite des Gebläsekastens. Der thermostatisch gesteuerte
Kühlluft-Einlass veränderte sich ebenfalls. Der klappbare Ring zur Dosierung der Kühlluft wurde später durch ein Klappensystem zwischen Gebläsekasten
und Motor ersetzt.
Rechts in der Mitte sind noch die ersten Heizungsstutzen zu sehen. Hier kam die durch die Zylinder und Zylinderköpfe erwärmte Luft vom Gebläse an und
konnte je nach Bedarf für Heizzwecke in den Innenraum gelenkt werden. Weil sie bei leicht ölendem Motor unangenehme Gerüche verbreitete, wurde sie
später durch eine so genannte Frischluft-Heizung ersetzt. Hier wurde Luft vor dem Motor abgezapft und über Wärmetauscher (Heizbirnen) im Gegenstrom
von den Abgasen gewärmt.
Radaufhängung hinten
Als Hinterachse diente eine Pendelachse, deren zwei Gelenke hinter Gummiabdeckungen beiderseits des Achsantriebs
verborgen waren. Sie wurde außen durch zwei flacheiserne Längslenker geführt, die in einem festen Rohr mit
Drehstabfedern endeten. Hier sind noch Reibungsdämpfer eingebaut, die aber bald durch hydraulische
Teleskopdämpfer ersetzt wurden. Diese Achskonstruktion hatte entscheidende Nachteile. Neben den durch die kurzen Drehstabfedern (halbe
Wagenbreite) bescheidenen Federwegen hatte sie beim Ausfedern einen Hang zum positiven Sturz. Eine wellige Straße konnte den Käfer in einer rasch
folgenden Kurve zum Kippen bringen.