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Wolfsburg 2015

2015 Passat GTE
2015 Transporter T6
2015 Golf TSI Blue Motion
2015 Touran
2015 Sharan
2015 Caddy
2015 Cross Coupe
2014 Polo GTI
2014 Golf Alltrack
2014 Golf GTE
2014 Passat
2014 Touareg
2014 Scirocco
2014 T5 California
2014 Golf R
2014 T-ROC
2014 e-Golf
2014 Twin-up!
2014 Polo
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2013 Golf Sportsvan
2013 Golf Variant
2013 Golf GTD
2013 Golf Blue Motion
2013 XL 1
2013 Erdgasbetrieb
2013 Ende T2 aus Brasilien
2012 Golf 7 GTI
2012 Cabrio GTI
2012 Crafter Facelift
2012 Messeaufwand
2012 Golf 7
2012 Golf 7 - Entwicklung
2012 M. Querbaukasten
2012 Motorentechnologie
2012 CC
2011 Tiguan
2011 up!
2011 up!-Motor
2011 Golf Blue Motion
2011 Beetle
2011 Golf Cabrio
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2010 Caddy
2010 Dreizyl.-Diesel
2010 Touareg
2010 Amarok
2010 Sharan
2010 Touran
2010 T5 Facelift
2009 TDI 1,6
2009 Multivan
2009 Polo
2008 Passat CC
2008 Golf 6
2008 Scirocco
2007 Tiguan
2006 Eos
2006 Crafter
2005 Polo GTI
2005 Passat B6
2005 Fox
2004 Golf Plus
2004 Golf 5 GTI
2003 Golf 5
2003 Touran
2003 New Beetle Cabrio
2003 Sharan
2003 Transporter T5
2003 Caddy
2003 Race Touareg
2002 Golf R 32
2002 Touareg
2002 1-L-Auto
2001 Phaeton
2001 3-L-Lupo
2001 Polo 4
2001 Passat W8
1999 Studie Heck
1999 Studie Front
1998 Golf Cabrio
1998 New Beetle 1
1998 New Beetle 2
1998 Golf 4
1998 Lupo
1996 Passat B5
1994 Polo 3
1993 Golf 3 Cabrio
1993 Golf Stromer
1992 Golf GTI 3
1992 Golf 3
1992 Der letzte T3
1990 Motor zerlegt
1990 Transporter T4
1990 Golf Country
1989 Taro
1988 Corrado
1988 Passat B3
1985 Polo G40
1985 Golf GTI 2
1985 Transporter Syncro
1983 Golf 2
1981 Santana
1981 T3 (Dieselmotor)
1981 Scirocco 2
1981 Polo
1980 Passat B2
1979 Jetta
1979 Iltis
1979 Transporter T3
1978 Golf 1 Cabrio
1976 Erster Dieselmotor
1976 Golf GTI
1975 Polo
1975 LT
1974 Golf 1
1974 Scirocco 1
1973 Käfer Motor
1973 412
1973 Passat B1
1972 Transporter T2
1971 SP
1970 K70
1970 Käfer 1302
1970 Buggy
1969 181
1969 VW-Porsche
1968 Käfer
1968 411
1967 Transporter T2
1967 T2 Technik
1966 Käfer
1965 Käfer
1964 Käfer
1963 Käfer
1963 Typ 3
1962 Käfer
1962 Karmann Typ 34
1957 Kaefer - USA
1956 Käfer
1955 Baubeginn Werk Hannover
1955 Karmann Ghia
1954 Beutler Käfer
1952 Kaefer Stoll Coupé
1952 Campingwagen T1
1951 Samba Bus
1951 Export Käfer
1951 Krankenwagen T1
1950 Export Käfer
1950 Typ 2 T1
1950 Technik T1
1949 Käfer Cabrio
1949 Käfer Cabrio
1947 Käfer Spezialversion
1946 Typ 2 Vorläufer
1945 VW-Käfer
1943 Schwimmwagen
1941 Kommandeurswagen
1940 Kübelwagen
1938 Cabrio Prototyp
1938 VW Typ 60
1937 Vorserie
1936 Prototyp
VW Käfer
Käfer Cabrio (geschl)
Käfer Cabrio (offen)
Käfer Wartungsplan
Käfer Schaltplan
Käfer Motor 1
Käfer Motor 2
Käfer Motor 3
Käfer Technik
Käfer Motortechnik 1
Käfer Motortechnik 2
Käfer Triebwerk
Käfer Getriebe
Käfer Radaufh., Bremsen
Käfer Pendelachse

Fahrzeugdaten



  VW Golf II



VW Golf 2
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1272/1595/1781/1781 cm³ (Benzin)
Verdichtung9,5/9,0/10,0/10,0 : 1
MotorsteuerungOHC (Zahnriemen)
Ventile2 je Zylinder, Tassenstößel
GemischaufbereitungRegistervergaser, Sartautomatik/K-Jetronic
Tankinhalt55 Liter
Drehmoment96/125/145/155 Nm bei 3300/2500/3300/3100/min
Leistung40/51/66/82 kW (55/70/90/112 PS)
Nenndrehzahl5400/5000/5200/5500/min
BauartQuermotor, Frontantrieb
KupplungDruckstangenkupplung
GetriebeViergang, zusätzlicher Schongang, Dreigang-Automatik (51kW)
Aufhängung vornMcPherson-Federbeine
Aufhängung hintenVerbundlenkerachse
Bremsen v/hScheiben mit Schwimmrahmen/Trommeln oder Scheiben, Diagonal-Zweikreis, Bremskraftverstärker, Bremskraftregler
LenkungZahnstange, Servo
Lenkrollradiusnegativ
Reifen155 SR 13 (5") / 175/70 SR 13 (5") / 175/70 HR 13 (5")
Radstand2475 mm
DesignGiugiaro
Länge3985 mm
Breite1665 mm
Höhe1415 mm
Leergewicht845 - 940 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 150/165/175/190 km/h
Bauzeitab 1983
Batterie12V / 36 Ah
Generator65 A

Größer, aber nicht schöner

Nach Angabe des Verkaufsprospekts ist der Golf II 'größer, länger, breiter, höher, bequemer, stärker, schneller, sparsamer, komfortabler, wertvoller. Und 'schöner' als der Vorgänger. Fast alles richtig, nur die Schönheit, die sollte man besser beim Vorgänger belassen. Das musste ja so kommen, nach dem Aufreißer kommt der Beruhiger. Er hat noch ein paar typische Merkmale, darunter die breite C-Säule und die schon früher wegen ihres Designs ausgezeichneten Sitze. Dazu den (jetzt kultivierteren) Dieselmotor.

Deutlich mehr Fahrkomfort

Ganz im Ernst, der Praxiswert ist gegenüber dem alten enorm gestiegen. Platz genug auch auf der Rücksitzbank und im hinteren Gepäckraum. Die Außenmaße und vor allem das Gewicht sind noch erträglich. Wenn man bedenkt, dass dieser Wagen die gleiche Grundfläche wie der Käfer hat, zeigen sich schon allein im Innenraum die großen Vorteile des Frontantriebs. Das setzt sich in dem vergleichsweise großen Motorraum fort. Es gibt auch hier genügend Wahlmöglichkeiten, sogar eine leistungsstärkere Variante zum Dieselmotor. Der Golf ist auch deutlich leiser geworden. Eine Kombination von Achsträger und Fahrschemel und ein langer fünfter Gang machen es möglich. Man hat das Gefühl, ein Auto zu bewegen, das eine halbe Klasse höher angesiedelt ist. Dazu passen das neue, großzügigere Armaturenbrett und seine beleuchteten Schaltersymbole. Erstmals erstrahlen nicht nur die Anzeigen bei Nachtfahrt.

Behäbiger, aber sicherer

Ganz so rasch wie mit dem Vorgänger kann man mit dem Golf II nicht um die Ecken flitzen. Dazu ist das Serienfahrwerk zu weich. Aber dadurch steigt auch der Fahrkomfort. Für ein Auto dieser Gewichtsklasse federt der neue VW wirklich gut. Bei kurvigen Landstraßen fühlt man sich keineswegs unwohl, eher bei schneller Autobahnfahrt. Die Hinterachse hat jetzt Gummilager, die durch unterschiedliche Härte vorne und hinten diese bei ungleichem Einfedern gegenlenken. Hinzu kommt die jetzt in allen Modellen serienmäßige Servolenkung und die gute Formgebung der Sitze. In kaum einem Vergleichswagen sind Sitzriesen besser aufgehoben. Auch nach seiner Übersichtlichkeit werden wir uns bei den Nachfolgemodellen sehnen.

Stark verbesserter Korrosionsschutz

Gewisse Schwierigkeiten mit dem Golf I haben dem Nachfolger zu intensivem Korrosionsschutz verholfen. Dazu gehören der Einsatz verzinkter Bleche und die neuen Innenkotflügel aus Kunststoff, ein wahrer Segen für die Lebensdauer der Karosserie. Gegen die beim Vormodell oft frühzeitig wegrostende Heckklappe hilft jetzt Wachs, das oft noch nach 20 Jahren ausläuft. Wer kennt nicht die beiden typischen, beim Hinterherfahren leicht zu erkennenden, breiten senkrechten Streifen hinten auf dem unteren Abschlussblech.

Zusätzliche Luxus- und Sportausführungen

Statt einer Luxusausstattung gibt es jetzt zwei. Dabei hat es die neue, dritte Stufe sowohl inhaltlich als auch preislich in sich. Nochmals gesteigerter Sitzbezugkomfort, dazu Teppiche und eine Mittelkonsole. Der stärkere Diesel kann über eine besondere Ausstattungsvariante ein wenig im GTI-Look geordert werden. Das ist der Einstieg in die besondere Aufpreispolitik, die es Jahre später zur durchaus möglichen Verdoppelung des Kaufpreises bringen wird. Noch aber ist es nicht so weit. Der Verbraucher muss erst an die vielen Extras gewöhnt werden. Deshalb gibt es laufend Golf-Modelle mit zusätzlichen Namen, bei denen besonders häufig verlangte Ausstattungen als Paket günstiger angeboten werden. Oben im Bild 2 ist ein solcher Wagen zu sehen.

Automatisierte Fertigung

Für das Werk ist die Umstellung der Fertigung gegenüber dem ersten Golf wichtig. Neben der stärkeren Entwicklung am Rechner, die weit über die bis dahin praktizierte Finite-Elemente-Methode hinausgeht, punktet der Neue besonders durch seinen um 16% verringerten Fertigungsbedarf. Und das für ein insgesamt größeres Auto. VW baut dazu extra die Halle 54, die den zu dieser Zeit höchsten Automatisierungsgrad der Welt repräsentiert. Sogar Keilriemen werden von Robotern montiert und gespannt. Allerdings ist dort kaum noch ein Arbeiter zu sehen. Es gibt Leute, die schwören auf Handarbeit. Allein der Golf 2 ist als einer der störungsfreisten und langlebigsten Wagen seiner Klasse ein guter Werbeträger für die automatisierte Fertigung. Ein Roboter liefert halt gleichmäßigere Ergebnisse, auch Montags.
Für Selbstreparateure ergibt sich noch ein zusätzlicher Vorteil. Die Zugänglichkeit der Bauteile ist besser. So kann man z.B. das komplette Frontend abschrauben und z.B. nach einem Unfall leicht austauschen. Dies erleichtert auch den Ausbau des Triebwerks.

Hubraum1588 cm³ Saugdiesel/Turbodiesel
Bohrung * Hub76,5 * 80 mm
Verdichtung23 : 1
VerfahrenWirbelkammer
GemischaufbereitungVE-Pumpe
Drehmoment100/133 Nm bei 2300/2600/min
>Leistung40/51 kW (54/70 PS)
Nenndrehzahl4800/4500/min
Leergewicht900 - 940 kg + Fahrer(in)
Batterie12V / 63 Ah
Generator45 A


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