E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Deutschland 1
Deutschland 2
Deutschland 3
Deutschland 4
Deutschland 5

VW
VW-Videos
Eher misslungen

VW-Skandal 1
VW-Skandal 2
VW-Skandal 3

VW Geschichte 1
VW Geschichte 2
VW Geschichte 3
VW Geschichte 4
VW Geschichte 5
VW Geschichte 6
VW Geschichte 7
VW Geschichte 8
VW Geschichte 9
VW Geschichte 10
Austausch-Ersatzteile
Wolfsburg 2015

2015 Passat GTE
2015 Transporter T6
2015 Golf TSI Blue Motion
2015 Touran
2015 Sharan
2015 Caddy
2015 Cross Coupe
2014 Polo GTI
2014 Golf Alltrack
2014 Golf GTE
2014 Passat
2014 Touareg
2014 Scirocco
2014 T5 California
2014 Golf R
2014 T-ROC
2014 e-Golf
2014 Twin-up!
2014 Polo
2013 E-up!
2013 Golf Sportsvan
2013 Golf Variant
2013 Golf GTD
2013 Golf Blue Motion
2013 XL 1
2013 Erdgasbetrieb
2013 Ende T2 aus Brasilien
2012 Golf 7 GTI
2012 Cabrio GTI
2012 Crafter Facelift
2012 Messeaufwand
2012 Golf 7
2012 Golf 7 - Entwicklung
2012 M. Querbaukasten
2012 Motorentechnologie
2012 CC
2011 Tiguan
2011 up!
2011 up!-Motor
2011 Golf Blue Motion
2011 Beetle
2011 Golf Cabrio
2011 Jetta
2010 Caddy
2010 Dreizyl.-Diesel
2010 Touareg
2010 Amarok
2010 Sharan
2010 Touran
2010 T5 Facelift
2009 TDI 1,6
2009 Multivan
2009 Polo
2008 Passat CC
2008 Golf 6
2008 Scirocco
2007 Tiguan
2006 Eos
2006 Crafter
2005 Polo GTI
2005 Passat B6
2005 Fox
2004 Golf Plus
2004 Golf 5 GTI
2003 Golf 5
2003 Touran
2003 New Beetle Cabrio
2003 Sharan
2003 Transporter T5
2003 Caddy
2003 Race Touareg
2002 Golf R 32
2002 Touareg
2002 1-L-Auto
2001 Phaeton
2001 3-L-Lupo
2001 Polo 4
2001 Passat W8
1999 Studie Heck
1999 Studie Front
1998 Golf Cabrio
1998 New Beetle 1
1998 New Beetle 2
1998 Golf 4
1998 Lupo
1996 Passat B5
1994 Polo 3
1993 Golf 3 Cabrio
1993 Golf Stromer
1992 Golf GTI 3
1992 Golf 3
1992 Der letzte T3
1990 Motor zerlegt
1990 Transporter T4
1990 Golf Country
1989 Taro
1988 Corrado
1988 Passat B3
1985 Polo G40
1985 Golf GTI 2
1985 Transporter Syncro
1983 Golf 2
1981 Santana
1981 T3 (Dieselmotor)
1981 Scirocco 2
1981 Polo
1980 Passat B2
1979 Jetta
1979 Iltis
1979 Transporter T3
1978 Golf 1 Cabrio
1976 Erster Dieselmotor
1976 Golf GTI
1975 Polo
1975 LT
1974 Golf 1
1974 Scirocco 1
1973 Käfer Motor
1973 412
1973 Passat B1
1972 Transporter T2
1971 SP
1970 K70
1970 Käfer 1302
1970 Buggy
1969 181
1969 VW-Porsche
1968 Käfer
1968 411
1967 Transporter T2
1967 T2 Technik
1966 Käfer
1965 Käfer
1964 Käfer
1963 Käfer
1963 Typ 3
1962 Käfer
1962 Karmann Typ 34
1957 Kaefer - USA
1956 Käfer
1955 Baubeginn Werk Hannover
1955 Karmann Ghia
1954 Beutler Käfer
1952 Kaefer Stoll Coupé
1952 Campingwagen T1
1951 Samba Bus
1951 Export Käfer
1951 Krankenwagen T1
1950 Export Käfer
1950 Typ 2 T1
1950 Technik T1
1949 Käfer Cabrio
1949 Käfer Cabrio
1947 Käfer Spezialversion
1946 Typ 2 Vorläufer
1943 Schwimmwagen
1941 Kommandeurswagen
1940 Kübelwagen
1938 Cabrio Prototyp
1938 VW Typ 60
1937 Vorserie
1936 Prototyp
VW Käfer
Käfer Cabrio (geschl)
Käfer Cabrio (offen)
Käfer Wartungsplan
Käfer Schaltplan
Käfer Motor 1
Käfer Motor 2
Käfer Motor 3
Käfer Technik
Käfer Motortechnik 1
Käfer Motortechnik 2
Käfer Triebwerk
Käfer Getriebe
Käfer Radaufh., Bremsen
Käfer Pendelachse

Fahrzeugdaten



  Der angebliche VW-Skandal



Das ist nicht nur ein VW-Skandal. Es betrifft vermutlich die gesamte Branche und nicht zuletzt die veröffentlichte Meinung. Menschen machen Fehler, bereiten sich durch deren zu verallgemeinerndes Eingeständnis vermutlich auch etwas zu schnell auf den nächsten Fehler vor. Menschen neigen begreiflicherweise auch dazu, sich durch Lügen aus brenzligen Situationen herauszuwinden.

Aber regelrecht scheinheilig ist es, in einer solchen Aktion auch noch Aktivität vorzugaukeln. Beispiel gefällig? Die Zeit berichtet in ihrer neusten Ausgabe, dass VW in USA schon im vorigen Jahr von den Untersuchungen des ICCT in Kenntnis gesetzt worden sei und es im Dezember 2014 eine Rückrufaktion mit fast einer halben Million Fahrzeugen gegeben habe.

Und hierzulande mutmaßen sogenannte Experten/innen immer noch, ob denn der Vorstand davon gewusst habe. Überhaupt scheint sich Recherche im Befragen von Leuten zu erschöpfen, die auch kaum Ahnung haben. Wird ein Thema dringlich, greift man als sogenannte(r) Journalist/in zum Telefon. Lesen ist kaum noch gefragt, weshalb auch kaum jemand von dem Zeit-Artikel Notiz zu nehmen scheint.

Eigentlich wäre es ja die Aufgabe des Auto-Journalismus gewesen, Tricksereien bei gesetzlichen Vorgaben aufzuklären. Aber zumindest dieser Zweig der Presse steckt tief im Sumpf von Abhängigkeiten. Da gibt es als 'anerkannt' geltende Journalisten, die behaupten, man treibe die Hersteller vor sich her (siehe Video). Als Beispiel wird die Einführung des rechten Außenspiegels genannt.

Es war schon immer gut, sich in die (tiefe) Vergangenheit zu flüchten, um die problematische Gegenwart auszublenden, auch wenn dabei der Schwanz mit dem Hund wackelt. Es ist halt das Problem der Kfz-Technik, dass Knowhow fast ausschließlich von Herstellern bzw. Zulieferern kommt. Schauen Sie sich nur die fast beängstigende Nähe von Instituten zur Industrie an.

Mehr zum Auto-Journalismus ...

Auch die Politik vermittelt wenig Hoffnung, solange Minister Kommissionen bilden, die so tun, als würden sie gerade das herausfinden, was das Ministerium schon längst weiß. Da wird in Interviews zugegeben, dass man zwar von Unterschieden zwischen Tests und Wirklichkeit, aber nicht von Tricksereien gewusst habe. Dabei ist in einer Antwort des Verkehrsministeriums vom Sommer auf eine Anfrage der Grünen ausdrücklich von Abschaltsoftware die Rede.

Weil kaum noch jemand nachliest, versuchen sich Beschuldigte mit Ausflüchten, die leicht als Lüge zu identifizieren wären. Von wenigen Journalisten/innen könnte man lernen, wie man so gut vorbereitet sein kann, dass man den/die Gesprächspartner/in nicht entwischen lässt, ohne dass die Zuschauer es merken. Schauen Sie sich nur ausländische Nachrichtendienste an, dann sehen Sie, wie seltsam portioniert wir informiert werden.

Offensichtlich aus gutem Grund halten sich die anderen Hersteller zurück. Die Älteren werden sich noch an die Krise Daimlers mit dem Elchtest erinnern. Übrigens bedurfte es auch da schon ausländischer Journalisten, die Industrie 'vor sich herzutreiben'. Erst war es nur die A-Klasse, dann der Smart und mit gewissem Abstand folgten einige andere. So wird es auch diesmal kommen.

Regelrecht wütend können die machen, die jetzt fixe Ideen zur Lösung der Probleme präsentieren. Einer meint, man müsse jetzt alle 3 Mio. Fahrzeuge (oder vielleicht noch mehr) pflichtuntersuchen. Der Mann hat studiert, sogar promoviert. Als wenn es etwas bringen würde, wenn man nach dem Fall einer Blumenvase von der Fensterbank noch eine zweite, baugleiche hinterherwerfen würde.

Es geht nicht mit, aber auch nicht ohne Lobbyismus ...

Da werden Straßenversuche gefordert. Gut gebrüllt Löwe, aber hast Du auch bedacht, wie vieler Festlegungen es bedarf, damit nicht wieder neue Tricksereien entstehen. Schon die Regeln für die bisherigen Tests füllen Regalwände. Und wer kann überhaupt nur bei der Festlegung solcher Regeln helfen? Sie haben es erraten, die Ingenieure/innen der Autoindustrie. Fragen wir am besten weiter nach der Abschaltsoftware in Gesetzen ... 09/15


Nächste Seite ...


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis