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  Triumph Stag











Triumph Stag
MotorV-Achtzylinder (90°)
Verdichtung8,8 : 1, 9,25 : 1 (später)
Motorsteuerung2 * OHC
Gemischbildung2 Gleichdruckvergaser
Drehmoment225 Nm bei 3500/min
Leistung107 kW (145 PS) bei 5500/min
GetriebeManuell-Viergang, Overdrive, Automatik (optional)
Radaufhängung vornEinzelradaufhängung mit Führungsrohren
Radaufhängung hintenSchräglenker, Gelenkwellen mit Kreuzgelenken
Bremsen v/hScheiben, Trommeln
Radstand2.540 mm
Länge4.420 mm
Breite1.610 mm
Höhe1.260 mm
Leergewichtca. 1300 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 195 km/h
Baujahr1970 - 1977
Kaufpreis23.000 DM, Hardtop + 550 DM (1970)



Für V8-Fast-Cabrio anfangs günstiger Preis ...


An ihm spiegelt sich der unheilvolle Beginn von British Leyland ("Elend"), 1968 noch British Motor Corporation geheißen. Er wird ursprünglich von Michelotti, dem Haus-Stylisten, auf Basis der Zweiliter-Limousine entwickelt, allerdings noch ohne diesen ungewöhnlichen dreiarmigen Targabügel und mit durchgehendem Grill und dadurch versenkten Scheinwerfern.

Sein Motor spielt im Zusammenspiel zwischen den Firmen Triumph und Saab eine Rolle, warten doch letztere vergeblich auf ihn, um ihn in einen ihrer Fahrzeuge einzupflanzen. Dabei ist die Grundidee einer Zusammenfassung von zwei Vierzylinder-Reihenmotoren zu einem V8 gar nicht so schlecht.

Wozu braucht British Leyland zwei V8-Motoren?

Der Motor wird zwar verspätet, aber trotzdem fertig. Der Stag (engl. 'Hirsch') erhält ihn, obwohl mit der oben schon angedeuteten Verschmelzung der britischen Autoindustrie inzwischen ein V8 ursprünglich von Buick (GM) eingebaut in den Rover zur Verfügung stehen würde. Man sieht den eigenen V8 aufgebohrt auf 3 Liter vor.

Der Motor wird dann auch später ein Grund für das schlechte Abschneiden dieses Wagens am Markt, besonders des nur 30 Prozent betragenden Exportanteils. Er fällt bei Kühlung und Motorsteuerung durch so viele Mängel auf, dass es bei den letzten, heute noch verbliebenen Exemplaren fast nur noch solche umgebaut auf Rover-V8 gibt.

Nun sind ja schlechte Zuverlässigkeit von Neugeborenen bei den Autoherstellern jener Jahre keine Seltenheit, aber dann muss wenigstens die Modellpflege stärker zupacken, was eben nicht gerade eine Tugend in der Zeit der kompletten Zusammenführung der britischen Kfz-Industrie ist.

Erfolgreiche Autos werden eher billiger ...

Da verlieren auch starke Einzelkämpfer wie z.B. Sir William Lyons von der Fa. Jaguar die Lust. Keiner ist verantwortlich oder die Verantwortung wechselt häufig. Statt die Fehler zu beseitigen gibt es sogar Maßnahmen (Stichwort: kleinerer Kühler), die das Elend noch vergrößern und der ehemals günstige Preis schießt in die Höhe.

1973 stoppt der Export in die USA, 1977 wird die Produktion ganz eingestellt. 11/11




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