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  Toyota TS 040 Hybrid





Toyota TS 040 Hybrid - Le Mans 2014
MotorV-Achtzylinder
Hubraum3.700 cm³ (Benzinmotor)
Elektromotoren353 kW (480 PS) im Boost-Modus
E-Speicherungmax. 1,67 kWh
Leistung382 kW (520 PS)
BauartVerbr./E-Mittelmotor, vorn E-Motor
AufhängungDoppelquerlenker
Länge4.650 mm
Breite1.900 mm
Höchster Durchschnitt243 km/h
Baujahr2014
VorgängerTS 030 Hybrid

Natürlich müsste man an die überall kolportierten 1000 PS, also 735 kW, das kleine Wort 'Boost' dranschreiben, also nur, wenn die Super-Kondensatoren in diesem Renn-Hybrid genügend elektrische Energie aufgenommen haben. Die Frage bleibt, ob Batterien zu schwer waren oder zu langsam in der Energie-Aufnahme bzw. -Abgabe.

Trotzdem ist der TS040 bei Le Mans 2014 eindeutig der Favorit. Immerhin hat man die beiden ersten Rennen dieser Serie gewonnen und auch die Pole Position inne. Allerdings sagt das gar nichts, wenn gerade dieses Rennen vier Mal so lange wie die übrigen dauert.

Hinzu kommen die Regeln für den maximalen Verbrauch, der in diesem Jahr ca. 25 Prozent unter dem des Vorjahres liegen muss. Dabei sind die Rundenzeiten eher sogar noch leicht verbessert. Wenn aber jetzt das an die Rennleitung weitergegebene Verbrauchsmittel über drei Runden überschritten wird, hagelt es Strafen.

Interessant ist das Setup der drei Hauptgegner. Audi setzt weiterhin auf den Dieselmotor, Porsche auf den Benzin-Turbo und Toyota auf den frei saugenden Benziner. Und da Benzin weniger Energie enthält als Diesel, dürfen Toyota und Porsche 13 Prozent Volumeneinheiten mehr verbrauchen.

Und da die Dieseltechnik ca. 40 kg schwerer wiegt als die vom Benziner, kann sich Audi nur 2 MJ zum Rekuperieren leisten, Toyota und Porsche 6 MJ. Um auf die 735 kW zurück zu kommen, lassen sich schon rein rechnerisch mit den 1,67 kWh (6 MJ) die 353 kW der E-Motoren grade mal 17 Sekunden lang voll betreiben.

Also bleiben für den Rest der 3 Minuten 22 Sekunden als schnellst mögliche Rundenzeit, gefahren mit dem TS040, 'nur' 382 kW (520 PS) übrig. Dabei sind natürlich die Rundenzeiten bei Langstreckenrennen besonders in der Nacht mit denen bei schnellsten Runden nicht zu vergleichen.

Und wie ist das Ergebnis? Die beiden Porsche 919 mit der wohl größten Spitzengeschwindigkeit haben an aussichtsreichster Position wegen Motor- bzw. Getriebeproblemen aufgeben müssen. Toyota wurde von Elektronikproblemen und Unfällen geplagt und hinter zwei Audis diesmal Dritter.

Zweifellos ist das Rennen in Le Mans das wichtigste gegenüber den sieben anderen. Aber trotzdem gilt, dass der sich 'Weltmeister' nennen darf, der im Gesamtklassement am Ende führt und das ist für die Saison 2014 nun einmal der TS040 Hybrid von Toyota ...07/14



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