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Toyota Auris 2015


*Touring Sports


Professor Ernst Fiala, von 1972 bis 1988 für die VW-Entwicklung zuständig, beschwert sich in seinen Lebenserfahrungen darüber, dass Entwickler in Amerika und Europa viel zu wenig gelten. Das sei in Asien anders. Nun mag sich die Situation in Europa inzwischen deutlich verbessert haben, aber in Asien hat sie sich gewiss nicht verschlechtert.


Das gilt besonders für Autos, die man den verwöhnten Europäern vorsetzen will. Toyota hat eine Abteilung für sensorische Qualität und hat besondere Ziele. Z.B. dass ein Teil sich so anfühlen muss, wie es aussieht, keine Selbstverständlichkeit, wenn bei Wettbewerbern immer noch Metall vortäuschender Kunststoff verarbeitet wird.

Ein Armaturenbrett soll zudem auch noch 'leicht' aussehen. Es darf ruhig auch harte Flächen geben, aber die sollen dann auch so aussehen. Ansonsten bevorzugt man statt silberfarbenem Lack die Verchromung, genarbtes Leder an den Türverkleidungen und Klavierlack, wie die anderen inzwischen auch. Auch das einheitliche Aussehen von Bedienelementen auch mit Blick auf die Hintergrundbeleuchtung hat man sich zur Aufgabe gemacht.

Bei Hybridantrieb zusätzlich ...
Drehmoment - E-Motor207 Nm
Leistung - E-Motor60 kW (44 PS)
Batterie28 Zellen
Spannung - Batterie202 V
Kapazität - Batterie1,31 kWh
E-Reichweite <50 km/h2 km

50 Prozent des Auris werden als Hybridfahrzeuge verkauft. Es bleibt allerdings die Frage, warum man sich den enormen Aufpreis antut, wenn die Kapazität der Hochvoltbatterie wieder auf den Stand des Pruis 2 zurückgefallen ist. Das war zweifellos ein geniales System, aber hier zehrt der Hersteller von der einmal erreichten Substanz, und das nicht schlecht.

Interessanter scheint bei diesem Modell der neue 1,2-Liter Direkteinspritzer (Video 5) zu sein. Was wir beim Avensis vermissten, hier scheint es realisiert zu sein. Keine verschiedenen Nockenhöhen, dafür eine verlängerte Verschiebbarkeit der Steuerzeiten, das ist das Atkinson-Prinzip, hier kombiniert mit wassergekühltem Turbolader und Mehrfacheinspritzung. Abgaskanäle im Zylinderkopf und Thermoregelung bei Öl und Kühlmittel kennt man hingegen schon von anderen Herstellern. Es verspricht wenig Verbrauch bei vernünftiger Fahrweise, ansonsten etwa 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.


Dann gibt es noch einen renovierten Dieselmotor, dessen Hubraum jetzt erst von 2 auf 1,6 Liter gesenkt wurde und passender zum 1,4-Liter ist. Interessant wiederum die je nach Motor unterschiedliche Hinterachse. Dabei gibt es zurzeit gar keinen Allradantrieb, der solche Maßnahmen bei anderen Herstellern verursacht. Oder kommt der vielleicht noch? Und dann fällt in den Daten noch der enorme Unterschied von 14 g/km beim Übergang von 16"- auf 17"-Räder auf. 06/15

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