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1962 Crown
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Hybrid im Prinzip



Es gibt zwei Arten von technischer Entwicklung. Normalerweise schleicht sie dahin, tastet sich Schritt für Schritt in ein neues Gebiet vor. So mag das zurzeit mit der Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie sein. Solange man da keine anderen Metalle bzw. Werkstoffe nimmt, scheint die Entwicklung einigermaßen vorhersehbar langsam vonstatten zu gehen.

Und dann gibt es Zeiten, da liegt etwas in der Luft. Neues kündigt sich an, aber man weiß nur die Richtung. So mag der erste pferdelose Wagen entstanden sein. Es ist doch schließlich kein Zufall, dass so viele Länder auch Anspruch auf die Erstentwicklung eines solchen Fahrzeugs erheben und es in Deutschland sogar zwei Entwickler gab, die den Traum anscheinend unabhängig voneinander, aber fast zur gleichen Zeit realisiert haben.

Bei den Hybridantrieben ist es ähnlich. Da gibt es die sich mehr und mehr durchsetzende Standardlösung mit der zweiten Kupplung und dem dazwischen geschalteten Elektromotor. Jahrelang sah man schon die Ankündigung. Mit Sicherheit ist das eine Lösung, die sich leicht in die bisherige Technik integrieren kann, aber ein großer Wurf ist das nicht. Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass sich die zweitbeste Lösung durchsetzen würde.

Seien wir doch einmal ehrlich, so eine Kupplung oder eine Bremse, die auf dem Prinzip der Reibung beruht, gehört doch eigentlich auf den Müll. Da ändert doch auch die Tatsache nichts dran, dass beide Systeme mittlerweile sehr gut funktionieren und es die Bremse sogar als sehr teure Keramik-Version gibt. Aber wenn Sie sich einmal umschauen, überall werden auf Gleitreibung basierende Systeme zumindest auf Rollreibung umgestellt oder aber ganz abgeschafft.

Denken Sie nur an die Leiterbahnen von Potentiometern. Wie lange haben diese fehlerträchtigen Teile Werkstätten in Atem gehalten. Da ist berührungsloses Messen doch tausendmal besser. Zugegeben, die Reibungsbremse wegzurationalisieren, fällt im Moment noch schwer. Aber immerhin gibt es eine tolle Lösung für die Reibungskupplung.

Nein, gemeint ist hier nicht der Drehmomentwandler. Das ist ein Energiefresser und bei dem würden wir den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Außerdem wird der in Form einer Überbrückungskupplung seit längerer Zeit wieder rückfällig. Nein, hier ist das geniale Hybridsystem von Toyota gemeint, dass mit einem Schlag Kupplung, Getriebe, Generator und Starter überflüssig macht. Ist das nicht eine geniale Idee, Verbrennungs-, Elektromotor und Abtrieb in einem formschlüssigen Kraftschluss zu vereinen.

Würde nicht ein zweiter Elektromotor nötig sein, das System könnte vermutlich, ohne Batterie gerechnet, noch ein klein wenig Gewicht gegenüber einem konventionellen Antrieb einsparen. Denn vergleichen müsste man es mit einer stufenlosen Automatik oder einem Doppelkupplungsgetriebe und beide sind wohl etwas schwerer als ein normales Schaltgetriebe. Man kann nur hoffen, dass es den Toyota-Ingenieuren gelingen möge, noch mehr Optimierung in das System zu bringen, ohne den Nutzen zu vernachlässigen.

Start-Stopp ist gut und schön, reicht aber an Hybrid nicht heran. Unvergleichlich, wie ein Elektromotor ohne ein mögliches Abwürgen anfährt. Er scheint wie geschaffen für den Stadtverkehr oder den Stau. Wichtig wäre nur, dass es von der Batterie her durch die Stadt einigermaßen reicht. Danach muss ohnehin der Verbrennungsmotor frühzeitig ran, damit er nicht im kalten Zustand auf der Autobahn bei höherem Tempo erstmalig zum Einsatz kommt.

Mehr über Hybridantriebe ...

Im Stadt- und sanften Überlandverkehr hat ein Benzin-Hybrid auch Chancen, mit den günstigsten Dieselmotoren gleichzuziehen oder diese sogar leicht zu schlagen. Auf der Autobahn geht diese Sache bei ca. 130 km/h eindeutig zugunsten des Dieselmotors aus. Vielleicht sollte der Benziner Direkteinspritzung mit Schichtladung oder andere Gimmicks haben, um sich hier noch ein wenig besser in Szene setzen zu können.

Mehr über den Atkinson-Prozess ...

Es fällt auf, wie ausgereift das Toyota-System ist. Es kann inzwischen als Version 3 oder 4 hinsichtlich der möglichen Ausfallrate mit allen herkömmlichen Technologien mithalten. Etwas aufgezwungen erscheinen PlugIn-Versionen. Sie sind gut für Meinungsführer, aber wegen des hohen Batteriepreises werden hier endgültig die Kosten nicht mehr hereingeholt. Es sollte immer auch eine vergleichsweise mildere Variante geben, deren Gewicht und Kosten überschaubar bleiben. 06/13

Prinzip: Rückwärtsgang - elektrisch ...


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