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Saab




Seit 1937 baut Svenska Aeroplan Aktiebolaget Militärflugzeuge und seit 1947 Autos in Form des Saab 92 mit quer liegendem Zweizylinder-Zweitaktmotor, 1956 als Saab 93, der dann mit einem längsliegenden Dreizylinder-Zweitaktmotor ausgerüstet wird. Damit knüpft Saab an die Zweitaktmotoren und die strömungsgünstigen Karosserien von DKW an. 1959 werden die Fabrikanlagen in Trollhättan (Schweden) erweitert und es entsteht eines der typischsten Gesichter von Saab, der Saab 96. Dieser übernimmt von seinem Vorgänger den Dreizylinder-Zweitaktmotor, was etwa dem neusten Stand der Zweitakttechnik auch in Deutschland entspricht. Die Karosserie ist nicht kompromisslos auf optimalen cW-Wert ausgelegt, sondern hat offensichtlich auch einen genügend großen Innenraum und gegenüber ihrem Vorgänger mehr Glasflächen. Zusätzlich ist sie in Details so typisch gestaltet, dass man fortan einen Saab immer sofort als einen solchen erkennt.
Als Fronttriebler hatte der 96 vorne Einzelradaufhängung an Querlenkern und hinten eine Kurbellenkerachse ähnlich der (späteren) Torsionskurbelachse des Audi 100. Die Torsionsstäbe sind inzwischen durch Schraubenfedern ersetzt worden. Zu erwähnen wäre vielleicht noch das in der Zeit nicht besonders abweichende Dreiganggetriebe mit Lenkradschaltung.
Einen Teil ihres Ruhms bezieht die Fa. Saab aus dem Motorsport. Die Wagen sind für damalige Verhältnisse - besonders als GT- oder Sport-Ausführung - gut in der Leistung und als frühe Frontantriebler prädestiniert für Rallyes, besonders die mit den widrigen Wetterverhältnissen. Deshalb gehören Siege bei der Rallye Monte Carlo 1962 und 1963 zu den rühmlichen Erinnerungen.
Ab 1967 ersetzt man dann den Zweitakter durch den Ford-V4-Motor. Der ist kurz genug und belastet damit den längsliegenden Frontantrieb nicht übermäßig, obwohl natürlich ein Viertaktmotor deutlich schwerer ist.
1968 kommt der Saab 99 heraus. Genau wie bei Volvo setzt man nicht mehr so sehr auf sportliche Erfolge, sondern mehr auf Sicherheit. Der Begriff "Schwedenstahl" macht die Runde. In der Tat ist der Ruf nicht ganz unbegründet, sind doch schon 1971 Hohlraumversiegelung, vier Scheibenbremsen zur aktiven und verbesserter Seiten-Aufprallschutz zur passiven Sicherheit in dieser Klasse absolut nicht üblich. 1976 kommen noch die Sicherheitsstoßstangen hinzu, die auch an dem Saab 900 oben im Bild zu sehen sind. Innen bessere Lademöglichkeit durch umlegbare Rücksitzlehne und ein moderner OHC-Reihenmotor von Triumph komplettieren das Bild. Erstmals kommt bei Saab der quer liegende Motor mit dem kettengetriebenen Getriebe hinter/unter dem Motor vor. Gegen Ende seiner Bauzeit 1978 wird der Saab 99 sogar mit einem Turbolader aufgerüstet. Insgesamt trägt der Typ 99 entscheidend zum guten Ruf der Firma bei. Es sind zwar teure, aber doch sehr ausgewogene Autos mit wenig Beanstandungen. Das alles gilt auch für das 1979 vorgestellte Modell 900 ...




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