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1903 Renault
1901 Renault
1900 Renault



Renault Twingo





Renault Twingo 2014
Modelle
MotorReihen-Dreizylinder
Hubraum, (Bohr. * Hub)
Verdichtung
MotorsteuerungDOHC, 4 Ventile je Zylinder
GemischbildungMehrpunkteinspritzung
Drehmoment
Leistung
CO2-Emission
BauartHeckmotor, quer, Hinterradantrieb
Getriebe5-Gang, manuell
Aufhängung vornMc Pherson
Aufhängung hintenDe Dion
LenkungZahnstange, Servo, elektrisch
Bremsen v/hScheiben*/Trommeln, ABS, EBV, ASR, ESP
Räder165/65 R 15 (5") bis
185/60 R 15 (5,5")
Radstand2.492 mm
Wendekreis8.600 mm
Länge3.595 mm
Breite1.647 mm
Höhe1.557 mm
Tankinhalt35 Liter
Ladevolumen219 - 980 Liter
Zuladung
Leergewicht
Höchstgeschwindigkeit
Kaufpreis
Baujahrab 2014
*beim TCe 90 innenbelüftet, **Start-Stop 10.990 €

Peugeot mit BMW, Mercedes mit Renault, das nennt man die wahre, die gelebte französische Freundschaft. So ist Mercedes schon zum Citan gekommen und bezieht auch den kleinsten Dieselmotor in der A-Klasse von den Franzosen. Ob das mit dem neuen, wesentlich stärkeren Twin-Turbo von Renault (siehe hier) so weiter geht, wird sich zeigen.

Jetzt sind erst einmal die Kleinsten dran. Eine schöne Arbeitsteilung haben wir da. Den Schick von Renault und die Technik vom Smart, so lautete der Entwicklungsauftrag. Deshalb gibt es jetzt einen Twingo mit Heckmotor. Was Sie oben sehen, ist eigentlich ein Abkömmling des leider viel zu früh verabschiedeten Smart ForFour. Er hat erheblich bessere Startchancen.

Man verkauft uns den neuen Twingo als Fahrzeug mit unschlagbar geringem Wendekreis. Nun gut, die Japaner hätten auch bei diesen Maßen noch einen Frontantrieb hineingebracht, aber den Wendekreis wohl nur mit biegsamen Antriebswellen schaffen können. Also hinten spielt die Musik. Das wird dann ein Gepäckraum ähnlich dem des Smart. Denn vorn gibt es nichts zu verstauen, nur eine umständlich zu verschiebende Klappe zum Nachfüllen von Wischwasser.

Einigermaßen verwunderlich, dass der Wagen erst jetzt in der dritten Generation vier Türen hat, wo er sogar in der Länge noch etwas schrumpft. Aber klar, die Voraussetzungen sind andere, denn er kommt danach noch einmal einen guten halben Meter kürzer als Zweier heraus. Dann ist es endgültig ein Smart. Allerdings sind die Ausdehnungsmöglichkeiten für Erwachsene auf den Rücksitzen begrenzt.

Ein Verkaufspreis deutlich unter 10.000 Euro setzt einem europäischen Hersteller schon enge Grenzen. Da ist dann kein Turbo mehr drin. Der 1000er Dreizylinder muss sich in der unteren Leistungsstufe als Saugmotor bewähren. Statt des früheren, langsam schaltenden, automatisierten Fünfganggetriebes gibt es ein manuelles, verspricht aber für später ein Doppelkupplungsgetriebe.

Das heißt, es bleibt wohl beim Smart-Motor. Ob die Direkteinspritzung wie beim neuen Opel irgendwann noch kommt? Der Verbrauch wird wohl noch um knapp 10 Prozent gesenkt werden, was dann optisch günstige 99 g/km CO ergibt. Sportlicher geht es mit aufgeladenen 66 kW (90 PS) zu, Fahrleistungen der heutigen Brabus-Version.

Ob man zu früh einsetzendes ESP bemängeln sollte? Der Hersteller will halt ein schleuderndes Heck vermeiden. Viel interessanter wäre die mögliche Windempfindlichkeit und wie ESP darauf reagiert. Immerhin beschert der Heckmotor eine Ladefläche, die zwar einen relativ hohen Boden, aber auch umlegbare Einzelsitzlehnen bis zum Armaturenbrett hat. Und wem der Twingo nicht gefällt, der kann ja den Smart nehmen, allerdings zu einem etwas höheren Preis. 12/14




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