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Renault - Geschichte 3


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Renault-Motoren sind in der Zeit von 1914 bis 1918 kriegswichtig für Flugzeuge, Luftschiffe und Lastwagen, sogar schon welche mit Allradantrieb. Die Leistungen der französischen Industrie sind wesentlich kriegswichtiger als z.B. im Zweiten Weltkrieg, wo Frankreich weitgehend besetzt ist. Renault produziert alle möglichen Arten von Kriegsgerät, u.a. entwickelt man auch Panzer. Ab 1919 erwächst in Citroen ein zweiter erbitterter Konkurrent.

Es wird ein erbitterterer Zweikampf als der mit Peugeot, denn Citroen schafft es, schneller als erwartet, zu ansehnlichen Produktionszahlen zu kommen. Die Firma hat keine alten Fabriken mit entsprechenden Einrichtungen, sondern kann quasi die Fließfertigung in Europa einführen. Renault muss mitziehen, weil sich die Marktanteile rapide angleichen.

Ein typisches Beispiel ist die Fabrik auf der Île Seguin, deren Gründung auch mit der Absicht entstanden sein soll, von Citroen angekündigte Werksgründungen zu übertrumpfen. Das Projekt auf der Seine-Insel wird noch vor 1929 begonnen. Angeblich sind 600.000 m³ Erde nötig, um sechs Meter mehr Abstand zum regelmäßigen Hochwasser zu gewinnen. Es entsteht eine Fabrik mit dem längsten Fließband (1500 m) außerhalb der USA auf einer Fläche von über 55.000 m².

Diese Fabrik, deren Errichtung insgesamt bis 1934 gedauert haben soll, spielt übrigens auch nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. In ihr endet 1992 die Produktion des Renault 5. Am Ende geht es ihr aber ähnlich wie den Citroen-Fabriken nahe Paris, sie wird 2005 abgerissen. Jetzt ist es ein Kulturzentrum.

Zurück zum Jahr 1922, in dem Renault zur Aktiengesellschaft wird. In diesem Jahr entsteht die erste Fließfertigung. Die Nachkriegssituation ist auch in Frankreich schwierig. Es gibt Nachweise für die Haltbarkeit der Wagen, aber keine echte Rennteilnahme. Immerhin kann Frankreich sich als Siegermacht direkt weiter im Flugzeugbau engagieren. Als Fahrzeug kommt allerdings ein mit 6 CV als sehr sparsam gepriesener Renault heraus.

Ansonsten stellt man militärische Erzeugnisse, wie z.B. kleinere Panzer, für die Bedürfnisse der Landwirtschaft um. Ein neues Werk entsteht in Le Mans, mit vorbildlichen Sozialeinrichtungen. So wird auch eine Art Berufsschule gegründet. Man baut sogar kleine Loks und bezieht Konkurrenz bei Citroens berühmten Fahrten durch unwegsames Gelände, 1923 zunächst durch die Sahara. 11/13

1925 sind wieder Rennsiege angesagt, z.B. bei der Rallye Monte Carlo. Rekorde purzeln jetzt mehr im Flugzeugbereich.


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