Geschichte Renault 4 CV

Erste Nachkriegsentwicklung - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe








Renault 4 CV
Motor Reihen-Vierzylinder
Hubraum760/747 cm³
Bohrung * Hub55/54,5 * 80 mm
Verdichtung7,25 : 1
MotorsteuerungOHV (Kette)
ZylinderblockNasslaufbuchsen
KühlungFlüssigkeit
Leistung 13/15,5/19 kW (18/21/26 PS)
Nenndrehzahl4000 1/min
BauartHeckmotor mit Heckantrieb
GetriebeDrei-/Viergang, voll synchronisiert
Halbautomatik (ab 1954)
Radstand2100 mm
Aufhängung vornTrapezlenker, später Stabilisator
Aufhängung hintenZweigelenk-Pendelachse
BremsenTrommeln
Reifen5 x 15 (4,5")
Länge3663 mm
Breite1430 mm
Höhe1470 mm
Leergewichtab 610 kg + Fahrer(in)
Verbrauchca. 6 Liter/100 km
Höchstgeschwindigkeitca. 100 km/h
Bauzeit1947 - 1961
PräsentationParis 1946
Elektrik6 V/ 60 oder 75 Ah

Es ist das erste französische Fahrzeug, das eine Produktionsanzahl von einer Million überschreitet. Die Bezeichnung 4 CV kommt von der Kfz-Steuer, die für dieses Auto zu zahlen ist. 'Chevaux Vapeur' sind Dampfpferdestärken, mit denen die Leistung des Motors verglichen wird. Sein Konzept ist während des Zweiten Weltkrieges entstanden und soll mit dem des VW-Käfers artverwandt sein. Als der Wagen vorgestellt wird, ist davon außer der Motoranordnung nichts mehr übrig.
Er hat schon die nachkriegstypische Pontonkarosserie, aber noch die hinten angeschlagenen Fronttüren, wie viele Wagen dieser Zeit. Obwohl man es ihm von außen nicht ansieht, bietet er vier Erwachsenen Einstieg und auch Platz. An seiner Form scheiden sich die Geister. Er erhält eine Menge Spitznamen wie 'Cremeschnitte' wegen der anfangs beigen Farbe, wird aber von Testern als schön oder zumindest markant empfunden.
Er bleibt während der langen Produktionszeit fast unverändert und vererbt im Prinzip sein Triebwerk sogar an den Nachfolger, den Renault 4, obwohl der doch ein ganz anderes Auto darstellt. Sein Heckmotor-Prinzip wird noch während seiner Zeit auf mehrere Renault-Modelle übertragen.