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1959 754
1959 356 B
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1956 356 Bremse
1956 356 Motor
1953 550 Spyder
1953 Fuhrmann-Motor
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1948 Erster 356
1947 356 Vorbereitung
1947 Cisitalia
1922 Sascha-Wagen
1898 E-Mobil
1897 Lohner-Porsche
Motordaten


  Porsche Mission E Concept



Der Panamera der Moderne, jedenfalls von der Anzahl der Sitzplätze her. Mit dem Mission E kann allenfalls der Turbo S mithalten, allerdings nur bezogen auf die nominelle Motorleistung. Die beträgt bei der neusten Konzept-Studie nämlich 441 kW (600 PS). Allerdings fühlen sich deren Elektromotoren beim Beschleunigen anders an.

Alle vier Räder treiben mit nahezu maximalem Drehmoment von Null an, in 3,5 Sekunden auf 100 km/h. Und das bei einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von 500 Kilometern. Und 80 Prozent davon sollen in 15 Minuten wieder regenerierbar sein. Möglich wird das durch eine Erhöhung der bisher bei reinen E-Mobils üblichen Spannung auf 800 Volt. Was dann wohl die Installation der Supercharger kostet?

Es verwundert, wie ein Fahrzeug mit so viel Batteriekapazität (Lithium-Ionen neuster Technik) an Bord so schnell beschleunigen kann. Nach 12 Sekunden sollen schon 200 km/h erreicht sein. Für das Fahrwerk sprechen ein tiefer Schwerpunkt, die zusätzliche Lenkung der Hinterräder und mit Sicherheit auch sonst interessante Carbon-Räder. Mit 1,3 m ist der Mission E über 10 Zentimeter niedriger als ein Panamera.

Und dessen Tank mit 100 Litern nachzufüllen, dürfte auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Mit knapp 20 Litern auf 100 km käme er bei entsprechender Fahrweise auf eine ähnliche Reichweite, wobei diese den Batterien des E-Mobils mit Sicherheit eher als nach 500 Kilometern den Garaus machen dürfte. Für dieses ist zwar (noch) kein cW-Wert angegeben, aber die 0,30 des Panamera dürfte er auch dank Kameras statt Außenspiegel unterbieten.

Ob allerdings das Vier-Punkt-Lichtdesign markentypisch ist, darüber kann man streiten. Jedenfalls bietet dieser erste, ausschließlich von Elektromotoren angetriebene Porsche-Wagen die Chance zu gewissen Neuanfängen bezüglich Design. An der Front ist er gerade noch als Porsche zu erkennen. In der Seitenlinie fehlt die B-Säule wegen Türöffnungen a la Rolls-Royce.

Innen kommt man von den fünf Instrumenten nicht los, obwohl nur virtuell und in OLED-Technik. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, um im E-Auto Ersatz für die Anzeigen von Motordrehzahl, Öldruck und Temperatur von Öl und Kühlmittel sinnvoll zu ersetzen. Das Innenraum-Design (Video 3 und 4) ist aber insgesamt ebenso sehenswert wie das äußere. Es hebt sich angenehm ab von bisherigen Überladungen z.B. am Lenkrad. Und dann sind da noch die 242 g/km des Panamera, die das neue E-Konzept sicherlich auch mit deutschem Strommix deutlich unterbietet. Ob aber dessen Kaufpreis ab 180.000 Euro für ein reines E-Mobil von Porsche reicht? 09/15


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