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1898 E-Mobil
1897 Lohner-Porsche
Motordaten


Porsche 928




Porsche 928
MotorV-Achtzylinder
Hubraum4474 cm³
Bohrung * Hub95 * 78,9 mm
Verdichtung8,5 : 1
Motorsteuerung2*OHC (Zahnriemen)
GemischaufbereitungK-Jetronic
Drehmoment363 Nm bei 3600/min
Leistung176 kW (240 PS) bei 5500/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
Transaxle-Prinzip
GetriebeFünfgang
Aufhängung vornDoppel-Querlenker-Radaufhängung
Aufhängung hintenQuerlenker oben, Längslenker unten
Bremsen vorn/hintenScheiben, innenbelüftet
Reifen225/50 VR 16 (7") (Telefonfelgen)
Radstand2.500 mm
Länge4.447 mm
Breite1,836 mm
Höhe1.313 mm
Gepäckraumca. 200/450 Liter
Leergewicht1520 kg + Fahrer/in
Höchstgeschwindigkeitca. 235 km/h
Bauzeit1977 - 1995
Kaufpreis55.000 DM

Instrumente machen Höhenverstellung des Lenkrads mit.

Die Firma Porsche ist mit ihrem Modellprogramm in eine Zwickmühle geraten. Der Markt verlangt offensichtlich nach immer mehr Leistung und die Sechszylinder-Boxermotoren scheinen zu der Zeit ausgereizt. Ein flüssigkeitsgekühlter V8 wäre für das Heck eindeutig zu schwer und zu voluminös. So entschließt man sich zu einem Befreiungsschlag und verlegte den Motor endgültig nach vorn.

Erstes Fahrzeug mit Reifendruckkontrolle ...

Um trotzdem etwas Besonderes zu bieten, entscheidet man sich in den beiden neuen Baureihen 924 und 928 für das Transaxle-Prinzip. Die ungleiche Gewichtsverteilung, die früher immer ein Nachteil von Porsche war, soll jetzt annähernd perfekt gelöst werden, auch wenn dabei Kofferraum eingebüßt wird. Porsche war schon immer eine Firma, die im Prinzip ein Auto um ein Triebwerk herum konstruierte.

Das Ergebnis kann sich von der Form her durchaus sehen lassen. Der Wagen ist immer noch als Porsche erkennbar und trotzdem modern. Allerdings kann man über diesen Grundmaßen und einem relativ flachen und gleichzeitig weit hinten angeordneten Frontmotor auch leichter eine Karosserie ziehen als über einen hinten überstehenden und immer mehr Raum beanspruchenden Motor. Trotzdem, er ist gelungen und an der Karosserieform wird es wohl nicht gelegen haben, dass er sich nicht durchgesetzt hat.

Die Unterschiede beim Fahren sind vielleicht gravierender. Es geht nämlich deutlich komfortabler zu als im Modell 911. Allerdings kommt man auch gefährlich nahe an Oberklasse-Coupes heran, die es schon gibt. Und da hat Porsche Schwierigkeiten, mit denen preislich zu konkurrieren. Und da sind wir schon wieder bei der Karosserie, die immerhin eine gewisse Einmaligkeit darstellt.

Der Innenraum scheint bis auf ein zusammen mit Armaturen höhenverstellbares Lenkrad nicht der große Wurf zu sein. Bemängelt werden von den Testern der Raum für den Rücksitz und das Gepäck und die Belüftung des Ganzen. Letzteres liegt vielleicht auch daran, dass es zu dieser Zeit sogar in einem Porsche die Klimaanlage noch als Extra gibt. Allerdings kann man Gemecker über schlechte Sichtverhältnisse bei einem Sportwagen getrost übergehen.

Den Komfortcharakter unterstreichen auch die Fahrleistungen, wobei eine Höchstgeschwindigkeit von über 235 km/h einem Wagen mit 176 kW (240 PS) zu jener Zeit gut ansteht. Alle anderen Werte liegen dann wohl unter denen der stärksten, firmeninternen 'Heckmotor-Rabauken'. Der 928 übertrifft sie allerdings deultich, wenn es um den Verbrauch geht. Der kann schon bei forcierter Fahrweise über 20 Liter/100km steigen. Da spielt die Kostenersparnis durch Normalbenzin nur noch eine geringe Rolle. 09/10




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