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2003 Carrera GT Motor
2003 Carrera GT
2002 Cayenne
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2000 Boxster
1999 6-Zyl.-Turbo
1999 6-Zyl.-Boxerm.
1997 Turbo Coupe
1997 911 GT 1
1993 911
1993 Turbo (Schnitt)
1991 968
1989 911 Speedster
1986 959
1984 928 Studie 50
1983 956 - 104
1981 924 Carrera GTS
1981 924 Carrera GTR
1981 944
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1979 924 Turbo
1978 928
1977 911 930 Turbo
1977 935
1977 936 Le Mans
1976 924
1973 911 G-Modell
1973 Carrera RS
1973 911 Targa
1971 917 Rosa Schwein
1971 Sechszehnzylinder
1971 Targa
1970 911 S Typ 915
1969 VW-Porsche 914
1969 914 (Achtzylinder)
1969 911
1967 907 Kurzheck
1967 917
1967 911
1967 911 Targa
1966 Erste Crashtests
1966 906 Carrera 6
1966 911 S
1965 912
1964 911
1964 904 Carrera GTS
1964 904
1963 911
1963 911 Motor
1963 Elva
1960 356 B
1960 356B 2000GS Car.GT
1959 754
1959 356 B
1956 597 Jagdwagen
1956 356 Bremse
1956 356 Motor
1953 550 Spyder
1953 Fuhrmann-Motor
1950 356 SL
1948 Erster 356
1947 356 Vorbereitung
1947 Cisitalia
1922 Sascha-Wagen
1898 E-Mobil
1897 Lohner-Porsche
Motordaten


  Porsche 918 Spyder


Porsche 918 Spyder
MotorV-Achtzylinder
Hubraum4.600 cm³
Drehmoment530 Nm bei 6.600/min
Leistung447 kW (608 PS) bei 8.600/min
Maximaldrehzahl9.150/min
SchmierungTrockensumpf
Elektroantrieb vorn95 kW (129 PS)
Elektroantrieb hinten115 kW (156 PS)
Drehmoment ElektroantriebMotordrehmoment mehr als verdoppelbar
Hochvolt-Batterie385 - 430 V, 7 kWh, Nachladung in 0,4 - 4 h je nach Installation, 7 Jahre Garantie
KühlungFlüssigkeitskühlung für Hubkolbenmotor, E-Motor, Getriebe, Hochvoltbatterie
CO2-Emission79 g/km
BauartMittelmotor, Heckantrieb, E-Frontantrieb
GetriebeDoppelkupplungsgetriebe-Siebengang
RadaufhängungElektronisch regelbar, vorn: Doppelquerlenker, höhenverstellbar (Option), hinten: Multilink, elektrisch beeinflusste Lenkung (± 3°)
BremsenKeramik-Bremsscheiben, System mit Rekuperation
Radstand2.730 mm
Räder v/h265/35 ZR 20 (9,5")
325/30 ZR 21
Magnesium, geschmiedet (-35 kg!)
KarosserieCfK, zweiteiliges Dach, verstellbarer Anpressdruck v/h
Länge4.643 mm
Breite1.940 mm
Höhe1.167 mm
Tankinhalt70 Liter
Ladevolumen min/max110 Liter
Leergewicht1640 kg incl. Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeit340 km/h
Baujahr2013


Was hebt man bei diesem Auto als Erstes hervor, den Kaufpreis in Höhe von 768.000 Euro in Deutschland, die 79 g/km CO2 oder die über 340 km/h Höchstgeschwindigkeit? Wenn Sie meinen, das passt irgendwie nicht zusammen, Sie haben Recht.

Die 'Tochter' Porsche ist auf dem Weg, sich innerhalb des Konzerns vom Potential der Fahrzeuge her knapp unterhalb der Marke Bugatti anzusiedeln. Vielleicht wird noch eine Schwester wie z.B. Audi daraus. Jedenfalls tut sich etwas. Man übernimmt nicht klaglos die Technologie des Mutterkonzerns und veredelt sie nur.

Eines muss doch klar sein, nämlich dass der Hybridantrieb die Technik der näheren Zukunft ist. Man wird sehen, wie weit BMW mit seiner i-Reihe kommt, oder ob sich dort der jetzt noch optionale Range Extender nicht zu einem wirksamen zweiten Antrieb entwickeln muss.

Wie man es inzwischen schon gewohnt ist, präsentiert Porsche das alles in der krassest möglichen Form. Man könnte den 918 ein mit großem Engagement gewichtsgeminderten Sportwagen mit anschließender, enormer Auflastung mit Blick auf die Moderne nennen. Was würde der Mittelmotor-V8 mit einem noch leichteren Coupé ohne E-Technik mit ca. 1.100 kg Leergewicht anstellen, man darf gar nicht daran denken.

Bremsrekuperation und Segeln machen ja noch Sinn, aber eine Start-Stopp-Automation ist wohl, genau wie die 79 g/km CO2, der merkwürdigen NEFZ-Norm zu verdanken. Statt zur Sparsamkeit anzuregen, kommen durch diese beim 918 nicht weniger als 652 kW (887 PS) zusammen, dem Bugatti Veyron auf der Spur, der zusätzliche Allradantrieb quasi als Beigabe.

Verwunderlich ist die Hybrid-Technologie im Getriebe des Verbrennungsmotors (Panamera-Technik), wo doch vorne schon jede Menge davon werkelt. Auch wird der vordere Motor durch eine Kupplung oberhalb 235 km/h abgekoppelt. Und das alles vor dem Hintergrund, dass im Innenraum Carbon mit metallisierender Oberfläche versehen wird, um noch ein paar Gramm zu sparen. Hier ist für den Mutterkonzern noch Raum für Vereinfachung.

Vielleicht sollte man Design-Fragen außen vor lassen. Aber dieser tolle Anblick von hinten mit einem gut integrierten, ausfahrbaren Spoiler steht doch etwas im Gegensatz zur gewohnten Frontansicht. Da helfen auch Lackiereffekte wenig. Etwas von dem riesigen Potential der Porsche-Ingenieure wünscht man sich hierher, um an der Front die Aerodynamik mindestens zu belassen, sie aber gleichzeitig aufregender und trotzdem noch markentypisch zu gestalten. 07/13



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