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Motordaten


  Porsche 911 Turbo





Porsche 911 Turbo/S
MotorBoxer-Sechszylinder
Hubraum, Bohr. * Hub3800 cm³ (102,0 mm * 77,5 mm)
Verdichtung9,8 : 1
AufladungTurbo
GemischbildungDirekteinspritzung
Drehmoment
Leistung
Batterie12 V, 95 Ah
CO2-Emission227 g/km
BauartAllradantrieb
GetriebeSequentiell-Siebengang
Radaufhängung vornMcPherson
Radaufhängung hintenMultilink
LenkungZahnstange, Servo, elektrisch
BremsenFestsattel
Radstand2.450 mm
Räder245/35 ZR 20 (8,5"/9")
305/30 ZR 20
(11"/11,5")
Länge4.506 mm
Breite1.880 mm
Höhe1.296 mm
Leergewicht1.595 kg incl. Fahrer(in)
Zuladung395 kg
cW-Wert0,31
Höchstgeschwindigkeit
Baujahr2013
Kaufpreis162.000/195.000 Euro



Immerhin ist das schon die zweite Generation Lader mit variabler Turbinengeometrie, während die Benziner-Konkurrenz noch nicht enmal die erste bietet. Da sind schon gewaltige Hochdruck-Luftmengen nötig, um das Drehmoment von 390/440 Nm auf 660/700 Nm aufzublasen. Für kurze Zeit (Boosterfunktion) sollen sogar 710/750 Nm zur Verfügung stehen. Da darf man auch den cW-Wert von 0,31 nicht zu kritisch sehen, denn solche Motoren brauchen mehr Kühlung als gewöhnliche und das ist der Aerodynamik nicht gerade förderlich.

Ein zweites Problem solcher Mega-Maschinen ist die Anpresskraft. Immerhin besteht die Möglichkeit, 315 bzw. 318 km/h schnell zu fahren. Was mögen die Reifen kosten, die solcherlei zulassen? Jedenfalls muss auch hier wieder ein Teil der Aerodynamik geopfert werden, um für genügend Abtrieb zu sorgen. Auch hier betritt Porsche Neuland. Den ausfahrbaren Heckspoiler kennt man schon. Jetzt soll das auch vorn möglich sein. Allerdings hat man inzwischen die Technik des Ausfahrens verfeinert. Nicht der ganze Spoiler führt die Bewegung aus, sondern Teile davon.

Immerhin hat der ausfahrbare Spoiler den Zusatznutzen, wenig gefährdet durch Bordsteine und Kanten von Ein-/Ausfahrten im Parkhaus zu sein. Ansonsten zählt praktischer Nutzen gerade zu den Tugenden des 911 Turbo. Das Werk weist mit Stolz darauf hin, dass er noch 28 mm breiter als der Carrera s ist. Im Vordergrund steht also zweifellos Renn-Performance und nicht Alltags-Verkehr mit Autobahn-Baustellen. Immerhin hat man den an der für dieses Fahrzeug besonders zweifelhaften NEFZ-Norm orientierten Verbrauch trotz höherer Leistung um 16 Prozent reduziert.

Walter Röhrl sagt, kaum einer seiner Bekannten kann verstehen, wie man es schafft, ein 550-PS-Auto knapp unter 10 Liter zu fahren. Da sehen Sie, mit welchem Verbrauch man bei diesem Auto rechnen muss. Immerhin setzen die Kaufpreise seiner Verbreitung Grenzen. Genießen Sie die Bilder mit dem hochfahrenden Heckspoiler (7 - 9) und dem sich absenkenden Frontspoiler (10 - 12) und natürlich besonders die eines einsamen Porsche Turbo in herrlicher Küstenlandschaft. 08/13


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